Lake-Louise-Abfahrt

Drei Torfehler von Vonn bei Fahrt zur Trainings-"Bestzeit"

Sport
30.11.2011 10:35
Lindsey Vonn hat sich am Dienstagabend im Training für die Abfahrt von Lake Louise erstmals seit der Bekanntgabe ihrer bevorstehenden Scheidung von Thomas Vonn wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Mit ihrer Fahrt stellte sie zwar eine überlegene "Bestzeit" auf, ließ dabei allerdings gleich drei Tore aus. Danach sagte die 27-Jährige trotz der Torfehler kurioserweise: "Ich kenne die Strecke so gut, dass ich sie nicht einmal besichtigen muss. Ich weiß, wo es lang geht!"

Auch eine Liebeserklärung war von der erfolgreichsten US-Skirennfahrerin aller Zeiten, der nun wohl ein schmerzhafter Rosenkrieg ins Haus steht, zu hören. Diese war natürlich nicht an ihren zukünftigen Ex-Mann gerichtet. "Ich liebe Lake Louise", sagte Vonn über den kanadischen Austragungsort. Ansonsten gab sie sich zwei Tage nach dem Scheidungs-Outing sehr bedeckt, sie bedankte sich allerdings noch bei ihren Fans für die aufmunternden Kommentare auf Facebook und Twitter .

Jetzt geht's ums Geld
Inzwischen sind auch mehr Details über den Hintergrund der bevorstehenden Trennung bekannt. Thomas Vonn hat bestätigt, dass er selbst die Scheidung eingereicht hat. Jetzt gehe es um viel Geld, heißt es in diversen US-Medien. In den USA steht dem Mann die Hälfte des in der gemeinsamen Ehe erworbenen Vermögens zu - und dieses dürfte im Fall der dreifachen Weltcupsiegerin und Multimillionärin beträchtlich sein.

Rennfahren als Therapie
Lindsay Vonn, die als Elfjährige von Minnesota nach Vail gezogen ist und sich vor Jahren von ihrem ehrgeizigen Vater Alan Kildow losgesagt hat, hatte den ehemaligen US-Rennläufer im September 2007 geheiratet. Rennfahren könnte nun die beste Therapie sein. In Lake Louise hat Lindsey Vonn eine einmalige Bilanz vorzuweisen. Bei bisher 26 Starts hat sie 14 Podiumsplätze geholt, acht davon als Siege.

Görgl und Fenninger schnell unterwegs
Die Plätze zwei und drei des Abfahrtstrainings gingen übrigens an die Deutsche Viktoria Rebensburg bzw. an Weltmeisterin Elisabeth Görgl. "Die Strecke ist noch relativ weich", erklärte die Steirerin, "aber das wird sich in den nächsten Tagen sicher noch ändern. Die Fahrt war okay, nach längerer Zeit ohne Praxis geht es darum, wieder ein gutes Gefühl aufzubauen." Die Monegassin Alexandra Coletti blieb mit Nummer 51 nur 0,09 Sekunden hinter Görgl und war damit auch etwas schneller als Anna Fenninger, die Fünfte wurde.

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(Bild: KMM)



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