Bewerb in Feldkirchen

Jugendrotkreuz: Die besten Jung-Ersthelfer

Kärnten
07.06.2023 16:45

Heute Mittwoch und gestern Dienstag fand im Feriendorf Maltschacher See in Feldkirchen der 22. Bundesbewerb des Österreichischen Jugendrotkreuzes statt. 11-19-Jährige aus ganz Österreich waren mit dabei, um gruppenweise in verschiedenen Bewerben ihre Erste Hilfe-Skills unter Beweis zu stellen.

Jährlich bildet das Jugendrotkreuz über 100.000 Schüler in Erster Hilfe aus. Beim Bundeswettbewerb am Maltschacher See traten 30 Gruppen - bestehend aus 11- bis 19-jährigen Schülern gegeneinander an. Die Kinder und Jugendlichen, die aus verschiedensten Schulstufen, wie der Unter-, Ober- sowie der Sekundarstufe am Wettkampf teilnahmen, wurden in Gold- und Silberbewerbe eingeteilt. Den Silberbewerb bestritten die jüngeren Teilnehmer. Dieser fiel kürzer aus, beinhaltete aber trotzdem schon anspruchsvolle Themen wie die Wiederbelebung, die Absetzung eines Notrufes oder das frühzeitige Erkennen von Krankheiten. Im Goldbewerb wurden Verkehrsunfälle, wie Auto- oder Mopedunfälle, aber auch das Versorgen schwererer Verletzungen behandelt.  

Anhand einer Venensimulation wurde hier die Verabreichung von Medikamenten simuliert. (Bild: M.T.)
Anhand einer Venensimulation wurde hier die Verabreichung von Medikamenten simuliert.

Verschiedene Stationen am gesamten Areal
„Beim heurigen Bundesbewerb haben wir für unsere Kinder und Jugendlichen zehn Stationen aufgebaut, wovon fünf davon praktische Gruppenstationen sind, das heißt hier sind mehrere Verletzte und somit ist es nur möglich, als Gruppe Erste Hilfe zu leisten. Das stärkt einerseits den Teamgeist, andererseits ist auch neben dem Helfen die Mitmenschlichkeit gefragt, die so schon von klein auf den Schülern mit auf den Weg gegeben wird. An den weiteren fünf Stationen wird die Theorie, beispielsweise die korrekte Herangehensweise beim Absetzen eines Notrufes anhand von Kärtchen, welche richtig zugeordnet werden müssen, geübt“, erzählt Alexander Kurucz, Leiter des Bildungszentrums des Roten Kreuzes im „Krone“-Interview. 

Spielerisch zum Lebensretter
Erste-Hilfe-Kurse finden in unterschiedlichsten Formen statt, jedoch immer zielgruppengerecht. Wir starten schon im Kindergarten, gehen dann über die Volksschule bis hin zu den Sekundärstufen und bis hin zur Erwachsen-Ausbildung - der klassischen Ausbildung. 

Zitat Icon

Was wir an diesen zwei Tagen machen ist sozusagen eine Kombination aus Erlebnis und spielerischem Lernen und das zusammengefasst in einem Wettbewerb! Ein kleiner Ansporn für die Kids!

Peter Kaiser, stellvertretender Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes

(Bild: ÖRK/ Damir Bijedic)
(Bild: ÖRK/ Damir Bijedic)

Die diesjährigen Österreich-Champions in der Ersten Hilfe kommen aus Tirol und Salzburg. Einen dritten Platz belegte ein Team der Polytechnischen Schule aus Matrei in Osttirol. 

 Kärntner Krone
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