Das ist der Grund

Steiner wollte sein eigenes Buch nicht lesen

Formel 1
12.05.2023 12:27
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Anfang des Jahres hat Günther Steiner sein eigenes Buch herausgebracht. In „Surviving to drive“ gewährt der Südtiroler einen Einblick in seine Arbeit als Haas-Teamchef und schildert, mit welchen Problemen er in seinem Alltag zu kämpfen hat. Selbst wollte er das Endprodukt allerdings nicht lesen.

„Wenn ich es lese, streiche ich wahrscheinlich zu viel. Man kriegt Zweifel, ob man manche Dinge so sagen soll oder nicht. Deshalb habe ich es nicht gemacht“, zitiert „Motorsport-Total.com“ Steiner. Erst als er das Audiobuch aufgenommen hat, habe er erstmals in das Buch geschaut. Darin schreibt er über die Geschehnisse der vergangenen Saison.

„Nichts ausgedacht“
Neben dem Rauswurf von Nikita Mazepin werden vor allem die Reibereien mit Mick Schumacher intensiv behandelt, Steiner habe sich dabei kein Blatt vor den Mund genommen, wie er erklärt. „Wenn du so etwas machst, muss es authentisch sein. Es sind meine Gedanken. Und ich habe mir nichts davon ausgedacht“, schildert der 58-Jährige.

„Ziemlich zufrieden“
Mit dem Erfolg von „Surviving to drive“ zeigt sich Steiner durchaus glücklich. „Vor zwei Wochen war es auf Nummer eins der Sunday-Times-Bestseller-Liste. Vergangene Woche ist es auf Nummer vier zurückgefallen. Und man sagt mir, das sei nicht schlecht. Daher bin ich ziemlich zufrieden“, so die Bilanz des Teamchefs.

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