Breno verließ die Anstalt durch einen Hinterausgang und fuhr in einem Wagen davon. Der Haftbefehl gegen ihn bleibt offiziell bestehen. "Wir sind sehr glücklich darüber, dass Breno freigelassen wurde und er damit zu seiner Familie und dem FC Bayern zurückkehren kann", erklärte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Der Verein soll laut Medienberichten geholfen haben, die Kautionssumme aufzubringen.
Der 21-jährige Breno saß rund zwei Wochen in Untersuchungshaft. Die Miet-Villa des Abwehrspielers im Münchner Nobel-Vorort Grünwald war zuvor durch ein Feuer zerstört worden. Breno steht unter Verdacht, den Brand vorsätzlich gelegt zu haben.
Bayern-Führung außer sich
Die Führungsspitze von Bayern hatte die Münchner Justiz zuletzt immer wieder wegen ihres Vorgehens scharf kritisiert. "So, wie sich die Münchner Staatsanwaltschaft aufführt, das ist Wahnsinn. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, den Jungen ins Gefängnis zu stecken. Wir sind vollkommen vor den Kopf gestoßen", erklärte Vereinspräsident Uli Hoeneß.
Die Verantwortlichen des Rekordmeisters zeigten sich besonders "verwundert" über die Begründung der Flucht- und Verdunkelungsgefahr. Diese sehe man nicht, betonte Rummenigge.
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