Seitens der Stadt sei eine Anzeige gegen den ehemaligen Vereinsvorstand eingebracht worden. Die Staatsanwaltschaft soll untersuchen, ob die zur Verfügung gestellten Fördermittel möglicherweise missbräuchlich verwendet worden seien.
Masseverwalter "vorsichtig optimistisch"
"Ist das der Fall, werden die 700.000 Euro privat zurückgefordert werden. Zeigt sich, dass alles ordnungsgemäß verwendet wurde, ist die Stadt bereit, auf ihre Forderungen gegenüber der Austria zu verzichten", erklärte der Masseverwalter. "Dann bin ich auch vorsichtig optimistisch, dass die Abstimmung über den Sanierungsplan positiv ausgehen könne." Bisher konnte man sich mit den Gläubigern auf keine Lösung einigen.
Der Betrieb des Regionalligisten war am Montag kurzfristig eingestellt worden. "Am Fortführungskonto findet sich nach der Bezahlung der Stadionmiete und der Spielergehälter derzeit ein Minus von 5.000 Euro", erklärte Masseverwalter Kochwalter. Durch die Haftung von Dollinger kämpft der Verein weiter um die Finanzierung eines Zwangsausgleichs.
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