Sa, 18. August 2018

Zum Anbeißen

11.04.2005 17:11

Knackig braun ohne Sonne

Wenn der Sommer kommt, möchten wir am liebsten alle schon knackig braun sein. Einerseits, weil es einfach gut aussieht, andererseits, weil gebräunte Haut nicht so schnell Sonnenbrand bekommt. Für das Bräunen ohne Sonne gibt es zwei Möglichkeiten: Solarium oder Selbstbräunungscremes.

Die Cremes sind naturgemäß gesünder als der Gang ins Solarium, schließlich wird die Haut beim Eincremen nicht mit gefährliche Strahlen beschossen. Doch sie haben eine Menge Nachteile. 

Vor- und Nachteile der Selbstbräuner
Selbstbräunungscremes sind im Prinzip nichts Anderes als Färbemittel, die Haut ist damit keinen Deut besser geschützt als mit natürlicher Blässe. Außerdem muss man sehr genau arbeiten, damit die Bräune einigermaßen gleichmäßig ist. Am besten vorher ein Peeling, damit die gebräunten Hautzellen nicht zu schnell wieder verloren gehen. Gefärbt wird nur die oberste Hautschicht, und die wird ohnehin schnell als Schüppchen abgestoßen. Länger als fünf Tage hat man deshalb in keinem Fall Freude an der Selbstbräune. 

Dazu kommt, dass die meisten Selbstbräuner gesundheitsschädigende Stoffe enthalten. „Ökotest“ hat fast überall Formaldehyd/-abspalter gefunden. Etwa DHA, das unter Wärme zerfällt und Krebs erregendes Formaldehyd bildet. Allerdings ist nicht jedes Produkt mit DHA gefährlich, es kommt darauf an, wie es hergestellt wird. 

Tipps fürs Selbstbräunen siehe Linkbox!

Braun durch künstliche Sonne
"Sonne tanken" auf Knopfdruck gehört für viele bereits ins Wochenprogramm. Der Wunsch nach Entspannung und gleich bleibender Bräune rund ums Jahr ist meistens ausschlaggebend für das Geschäft mit den künstlichen Strahlen. Aber so einfach der Gang ins Solarium auch sein mag, so gefährlich können die Nebenwirkungen sein. Denn die Minuten auf der Sonnenbank schaden der Haut mehr, als dass sie ihr gut tun. Kommt zur natürlichen Sonnenstrahlung noch die künstliche aus dem Solarium oder von der Heimsonne hinzu, erhöht sich das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Es gibt keine UV-Strahlung - sei sie künstlich oder natürlich - die Bräune bewirkt, aber Hautveränderungen ausschließt. 

Solarienbetreiber propagieren die künstliche Sonne als "sicher", da die UV-B-Strahlung in Solarien weitgehend herausgefiltert wird. Aber auch die UV-A- Strahlen, die heute in erster Linie in Bräunungsgeräten verwendet werden, sind gefährlich. Sie lassen die Haut schnell altern und können ebenfalls Hautkrebs verursachen. Damit die Haut schnell braun wird, ist ihre Dosis unter den Röhren deutlich (mitunter bis zum zehnfachen) höher als unter freiem Himmel. Das Gesundheitsrisiko ist dementsprechend größer. Aber auch der verbleibende, geringe Anteil an UV-B-Strahlen kann noch Hautkrebs verursachen. 

Vorbräunen zweifelhaft
Sonnenschutz funktioniert bei unserer Haut auf zwei Arten: Bräune und Lichtschwiele. Bräune kann die Sonnenbank bieten, die Lichtschwiele, also die Verdickung der Haut, dagegen meist nicht. Die wird nämlich durch die UVB-Strahlen ausgelöst, die meist herausgefiltert werden. Wer vorgebräunt ist, aber keine verstärkte Lichtschwiele hat, cremt sich tendenziell zu wenig ein und holt sich so erst recht einen Sonnenbrand. 

Es ist also Vorsicht geboten. Unsere Haut ist empfindlich...

Tipps zum Sonnenbank-Bräunen siehe Linkbox!

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