Die Bregenzer Faschingsprinzessin Michaela Brüstle (42) beweist nicht nur zur fünften Jahreszeit, dass sie stets für einen modischen Hingucker zu haben ist. Der „Krone“ hat sie ihre Lieblingsstücke präsentiert.
Unter dem Motto „Rocketman“ mischt das Bregenzer Prinzenpaar den Fasching ganz schön auf. Weltall, Raketen und Sterne verzaubern die Zuschauer bei ihren Auftritten. „Prinz Gü liebt Konfettiraketen - so sind wir auf unser Motto gekommen“, erzählt Michaela, die das Amt als eine große Ehre empfindet.
„In andere Rollen schlüpfen“
Insgesamt 70 Erwachsene und 20 Kinder zählt das Gefolge samt Infantin Pia und Zeremonienmeister. Rund 60 Auftritte werden in der fünften Jahreszeit absolviert. Besonders schön zu sehen sei, dass nach der coronabedingten Durststrecke die Freude am Fasching bei Kindern und Erwachsenen ungebrochen ist. „In der fünften Jahreszeit ist alles ein bisschen lockerer. Man bricht aus dem Alltag aus und kann in eine andere Rolle schlüpfen“, schwärmt Michaela, die sich im Faschingstreiben seit Jahren engagiert.
Nach unserer Farbberatung wählt Michaela auch kräftige, kühle Farben wie blau und rot und neuerdings auch gelb.
Stil- und Farbberaterin Daniela Erath-Mohr
Abseits des bunten Treibens mag es Michaela eher minimalistisch und praktisch. „Ich trage gern Jeans und Turnschuhe. Wohlfühlen ist das Wichtigste für mich!“ Besondere Kleidungsstücke für Veranstaltungen shoppt die 42-Jährige auf Vorrat. „Ich mache gerne Schnäppchen auf Reisen. Sie bleiben besondere Erinnerungsstücke.“ Außerdem habe sie dann auch für jede Gelegenheit etwas Passendes Zuhause und müsse nicht extra noch einkaufen gehen.
In Sachen Muster und Farben hält sich die Lauteracherin eher zurück, dafür zeigt die sympathische Blondine in figurbetonten Outfits ihre schlanke Silhouette.
Leuchtender Stern oder strahlende Sonne
Während ihr Gatte im Bregenzer Versicherungsbüro die Stellung hält, kümmert sich die 42-Jährige im Fasching um die organisatorischen Aufgaben, die ein Prinzenpaar eben zu erledigen hat. Es sei zwar sehr viel Arbeit, aber „es macht wahnsinnig Spaß“.
Die Kostüme sind aufwändig gearbeitete Roben, die den Strapazen des Faschings standhalten müssen. „Wir haben eine tolle Schneiderin, die im Notfall weiterhilft“, verrät Michaela, die mit ihrer umwerfenden Ausstrahlung bei Groß und Klein Eindruck macht. „Auf mich kam kürzlich ein Kind zu und fragte, ob ich auch ein Stern sei, denn ich würde eher aussehen wie eine Sonne.“
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