Mauro Caviezel hat einen Schlussstrich gezogen und seine Karriere vor wenigen Tagen beendet. Eine große Rolle spielte dabei auch sein Abflug in Lake Louise: „Ich kann mich an den Sturz nicht erinnern.“
Nach Abfahrts-Olympiasieger Beat Feuz erklärte mit Mauro Caviezel ein zweiter Speed-Spezialist aus der Schweiz seinen Rücktritt vom aktiven Skirennsport. Die Entscheidung fiel Caviezel, der im Weltcup insgesamt zwölfmal aufs Podium fuhr und im Dezember 2020 beim Super-G in Val d‘Isere seinen einzigen Sieg feierte, nicht leicht.
„Ich kann es mir bis jetzt nicht erklären“
„Wir haben eine Pro- und Kontraliste gemacht. Es waren viele Pros und weniger Kontras - dafür klarere“, schildert der 34-Jährige in Wengen vor den Medien. Immer wieder wurde Caviezel von Verletzungen ausgebremst, zuletzt beim Super-G im November in Lake Louise. Ein Sturz, an den er sich nicht erinnern kann. „Ich wollte sofort alle Videos sehen, wollte wissen, wie es dazu gekommen ist. Doch ich kann es mir bis jetzt nicht erklären“, so Caviezel.
Kristallkugel und Bronzemedaille
Die kleine Kristallkugel im Super-G sowie die Bronzemedaille in der Kombination bei der Heim-WM in St. Moritz 2017 waren die Karriere-Höhepunkte des Schweizers. „Ich hätte nicht dies oder das anders machen müssen. Mein Lebensweg hat mich zu der Person gemacht, die ich jetzt bin“, blickt er stolz zurück.
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