Schwefelwasserstoff-Austritt aus einem Kanalschacht am Donnerstag in Marchtrenk: Zwei Gemeindemitarbeiter kamen ins Spital, im Radius von 100 Metern wurden die Anrainer evakuiert. Nach Messungen wurde Entwarnung gegeben - keine erhöhten Konzentrationen.
Von der alarmierten Feuerwehr konnte eine hohe Konzentration nachgewiesen werden. Der Stoff war geruchlich und optisch aus dem betroffenen Kanal heraus wahrnehmbar. Die Feuerwehr und die Polizei Marchtrenk veranlassten die Evakuierung der umliegenden Anrainer im Radius von 100 Metern. Der betroffene Bereich wurde abgesperrt.
Keine erhöhten Konzentrationen
Von der BH Wels-Land wurden zur Ursachenforschung zwei Sachverständige des Amtes der OÖ Landesregierung entsandt. Bereits während der Erhebungen vor Ort konnten bei einer neuerlichen Messungen keine erhöhten Konzentrationen des ausgetretenen Stoffes mehr nachgewiesen werden. Daher wurde die Sperre gegen 16.20 Uhr wieder aufgehoben. Zwei Mitarbeiter der Stadtgemeinde Marchtrenk wurden mit leichten Halsschmerzen ins Klinikum Wels Grieskirchen eingeliefert.
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