Skispringerin Eva Pinkelnig hat nicht nur in der Weltcup-Wertung großen Vorsprung auf die Konkurrenz. Ihre starken Ergebnisse der letzten Wochen und Monate zahlten sich auch auf dem Bankkonto aus - für ihren Gesamtsieg bei der Silvester-Tournee heimste die Vorarlbergerin außerdem zuletzt 20.000 Euro extra ein. Bereits am Mittwoch geht es für das ÖSV-Team weiter nach Japan, wo in Sapporo und Zao Springen auf dem Programm stehen.
Was waren das für beeindruckende Tage von Ländle-Adlerin Eva Pinkelnig. Vier Springen beim Silvester Tournament in nur fünf Tagen - drei davon gewann sie, einmal wurde sie Zweite. Der Tournee-Sieg war natürlich höchstverdient.
Die Erfolge sind eine Bestätigung harter Arbeit, geben viel Selbstvertrauen. Aber nicht nur auf dem Gemüt schlagen sich die starken Ergebnisse nieder, sondern auch auf dem Bankkonto. Die Dornbirnerin führt nicht nur die Weltcupwertung mit 716 Punkten an (mit komfortablen 189 Zählern auf die Deutsche Katharina Althaus), sondern auch das Preisgeld-Ranking bei den Skispringerinnen.
Nach den bisherigen neun Weltcupspringen durfte sich Pinkelnig schon über Siegerschecks im Wert von 35.390 Schweizer Franken freuen, Althaus kassierte als Zweite im Ranking 24.080 CHF. Außerdem kamen für Eva noch 20.000 Euro für den Gewinn des Silvester Tournaments dazu.
Im Vergleich mit den Männern hinken die Frauen aber weiter hinterher. Dort hält der Weltcupführende David Kubacki (Pol) derzeit bereits bei 108.000 CHF, mit einem Weltcupsieg weniger als Pinkelnig (5).
Ab nach Japan
Zwei Tage konnte die Ländle-Adlerin ohne viel Programm genießen. Bereits morgen geht es aber schon wieder ab zum Flughafen, die ÖSV-Damen machen sich auf den Weg nach Japan. In Sapporo (6.-8. Jänner) stehen zwei WC-Springen an, in Zao (12.-15.) folgen zwei weitere Einzel und ein Teambewerb.
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