Austria-Stürmer Muharem Huskovic spricht in „ViolaTV“ über seinen schweren Autounfall. Noch heute kann der 19-Jährige nicht glauben, dass er aus diesem Wrack geborgen werden konnte.
„Ich erinnere mich nur, dass wir von meiner Freundin nach Hause gefahren sind, sie ist gefahren. Ich weiß nur noch, dass ich im Krankenhaus aufgewacht bin. Ich habe gedacht, dass ich zu Hause bin, habe gedacht: Ich muss doch zum Spiel“, erinnert sich Huskovic im Klubfernsehen „ViolaTV“ an die schreckliche Nacht vor dem Conference-League-Heimspiel gegen Villarreal.
Doch als er dann die Bilder seines ausgebrannten Autos gesehen hatte, konnte es der Jung-Austrianer erst recht nicht glauben. „Ich war verwirrt, ahnungslos. Mir wurden dann die Bilder vom Auto gezeigt und ich habe mir nur gedacht: Da war ich nicht drinnen.“
„Reha läuft sehr gut“
Es waren Bilder des Schreckens, die Huskovic bald vergessen lassen will. „Die Reha läuft sehr gut, besser als gedacht“, denkt der 19-Jährige an ein baldiges Comeback. „Links funktioniert es schon sehr gut, rechts wurde mein Knie operiert, das ist noch ein wenig steif. Aber es sind positive Schritte Tag für Tag zu sehen.“ Wann die Rückkehr in den Kader erfolgen kann, ist allerdings noch offen.
Mitte Oktober war das Fahrzeug auf der Südost-Autobahn bei Pottendorf frontal gegen das Heck eines defekten Lkw, der gerade abgeschleppt wurde, geprallt und in Flammen aufgegangen, während die Freundin von Huskovic den Pkw selbstständig verlassen konnte, wurde der 19-Jährige eingeklemmt. Lebensbedrohliche Verletzungen gab es zum Glück keine, der Nachwuchs-Teamspieler erlitt einen Riss des hinteren Kreuzbandes, eine Milzruptur sowie eine Gehirnerschütterung.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.