Anna Gandler hat am Samstag beim Biathlon-Weltcup in Le Grand-Bornand ihr bestes Karriere-Resultat erreicht. Die 21-jährige Tirolerin landete in der 10-Kilometer-Verfolgung auf Platz elf, auf die Top Ten fehlten nur etwas mehr als 10 Sekunden. Der Sieg ging an die Schwedin Elvira Öberg.
Gandler war nach dem Sprint als 20. ins Rennen gegangen und machte mit einer starken Vorstellung noch neun Plätze wett. „Das war heute wieder richtig cool. Leider sind sich die Top Ten knapp nicht ausgegangen“, sagte das ÖSV-Talent. Es hätten richtig schwierige Bedingungen geherrscht. „Es war extrem eisig und man hatte das Gefühl, als würde man nicht vom Fleck kommen. Solche Verhältnisse liegen mir normal gar nicht, aber ich bin jetzt natürlich voll zufrieden“, so Gandler.
Sehr stark präsentierte sie sich dabei am Schießstand mit nur einem Fehler, nur Öberg lieferte von den Topathletinnen mit einem „Nuller“ eine besser Performance ab. Lisa Hauser war bis zum letzten Schießen stark unterwegs, ehe ihr zwei Fehler unterliefen. Deshalb verpasste sie eine Rangverbesserung, sie wurde wie am Freitag 22. (+3:25,7 Min.). Für Tamara Steiner (+4:14,5/1) und Dunja Zdouc (+4:25,0/2) reichte es für die Ränge 31 und 35. Julia Schwaiger belegte nur den 53. Rang (+6:38,9/6).
Öberg hatte 20,4 Sekunden Vorsprung auf die Italienerin Lisa Vittozzi, Dritte wurde Lokalmatadorin Julia Simon (+46,9).
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