Maßnahmen gefordert

Energiekrise: Sorge um den heimischen Arbeitsmarkt

Burgenland
17.12.2022 19:00

Die derzeit guten Arbeitsmarktzahlen könnten aufgrund der Energiekrise schon bald ins Schwanken geraten. Die SPÖ drängt deswegen erneut auf einen Gaspreisdeckel. Die Bundesregierung solle dabei „endlich in die Gänge kommen“. 

Der Arbeitsmarkt im Burgenland hat sich gegenüber dem Pandemiebeginn wieder erholt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist Beschäftigung weiter gestiegen, die Arbeitslosenquote liegt mit 5,9 Prozent unter dem österreichweiten Schnitt. Die Lage könnte aber schnell auch wieder ins Negative kippen, warnt nun SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich.

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Wenn die Bundesregierung nicht endlich in die Gänge kommt und ihre Aufgaben ebenfalls erledigt, wird dieser positive Trend auf Dauer nicht haltbar sein.

Robert Hergovich, SPÖ

Sorge um Arbeitsplätze
Er fordert die Bundesregierung erneut mit Nachdruck auf, mit einem Gaspreisdeckel nach deutschem Vorbild endlich für die notwendige Unterstützung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes zu sorgen. Ansonsten seien Wirtschaftsstandort und Arbeitsplätze in Gefahr.

Die bisher umgesetzten Maßnahmen des Bundes seien im Vergleich mit anderen Staaten lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein. Während Deutschland mit dem Gaspreisdeckel bereits für eine aktive Entlastung sorge, werde Österreich durch die engen Wirtschaftsbeziehungen mit dem Nachbarland aufgrund des Wettbewerbsnachteils jetzt noch zusätzlich belastet „Es ist nicht fünf vor, sondern fünf nach zwölf“, so der Klubchef.

Wärmepreisdeckel hilft
Das Burgenland setze unterdessen auf eigene Maßnahmen, um zu Unterstützung zu bieten. Seit September seien bereits Anträge über 4,5 Millionen Euro bearbeitet worden. Auch der neue Wärmepreisdeckel sorge für Hilfe in Zeiten der enormen Teuerung.

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