Die Entscheidung sei nicht weniger als „lächerlich“. Der niederländische Darts-Star Vincent van der Voort schießt gegen die Veranstalter der kultigen Darts-WM in London. Grund: der Beschluss, mit Fallon Sherrock eine dritte Frau an den Start gehen zu lassen - obwohl die ursprünglich gar nicht qualifiziert gewesen war.
„Ich mag Fallon, sie ist eine großartige Spielerin und hat für den Darts-Sport viele gute Dinge getan. Aber wenn man sich nicht qualifiziert, qualifiziert man sich nicht“, sagte van der Voort im Interview mit „Online Darts TV“.
Entscheidung pro Frau
Hintergrund: Fallon Sherrock, Shootingstar und mit Abstand bekannteste Darts-Spielerin des Planeten, hatte heuer die sportliche Qualifikation für den Event des Jahres im „Ally Pally“ verpasst. Als das Teilnehmerfeld an sich schon feststand, aber entschied die PDC, doch einen Platz für Sherrock, offiziell für eine dritte Frau, freizuschaufeln. So ist Frau Sherrock jetzt also doch dabei.
Und das gefällt nicht jedem. Mitunter werden Stimmen laut, denenzufolge die PDC das Ticket nicht für jede Frau lockergemacht hätte, sondern - aus Vermarktungsgründen - eben explizit für Sherrock. „Wenn man ins Turnier kommt, sollte das aufgrund der richtigen Kriterien passieren und nicht, weil jemand sagt: ‘Du bist zwar nicht qualifiziert, aber wir finden einen Weg, dich ins Turnier zu bekommen", beurteilt van der Voort die Entscheidung als „lächerlich“.
Ob lächerlich oder nicht - Sherrock trifft in ihrer Erstrundenpartie auf Ricky Evans. Und ihr wird wieder viel Aufmerksamkeit gewiss sein.
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