Wirbel um Jagdpacht

Opposition bläst zum Halali auf Bürgermeister

Vorarlberg
30.11.2022 18:30
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Die Oppositionellen in Laterns sind empört, weil Bürgermeister Gerold Welte eine Jagdpacht ganz ohne Ausschreibung erhielt. Das Gemeindeoberhaupt hingegen sieht keine schiefe Optik.

Zum Halali auf Bürgermeister Gerold Welte blasen derzeit die Mitglieder der Oppositionspartei „Für önschas Laternsertal“. Wie der ORF berichtet, hat die Verpachtung der Jagd mit einer Fläche von 128 Hektar an das Gemeindeoberhaupt für größeren Wirbel im Ort gesorgt. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter wurde die Pacht nämlich ganz ohne Ausschreibung an den Bürgermeister vergeben.

Ausgleich im Alltag

Die Mitglieder der Bürgermeisterpartei „Gemeindeliste Laterns“ hatten die Oppositionspartei mit sechs zu fünf überstimmt. Eine Ausschreibung, wie von der Opposition gewünscht, sei nicht erforderlich gewesen, verteidigen die Mandatare das Vorgehen. Zudem hätte sich Gerold Welte die Pacht verdient - er benötige diese für seinen Ausgleich im Alltag.

Welte, der die Jagd schon seit zwölf Jahren hat, verteidigte die Vergabe gegenüber dem ORF: „Ich denke nicht, dass es eine schlechte Optik macht. Es gab keinerlei Anfragen von privaten Personen, die Interesse an dem Jagdrevier haben.“

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