
Jahrzehntelang war das Bundesheer ein Stiefkind der Politik. Es wurde fast zu Tode gespart. Die Krisen - Corona, Krieg, Migration - haben zu einem Umdenken geführt. Das Heer bekommt ab dem kommenden Jahr 600 Millionen Euro zusätzlich. Was das für Tirol bedeutet, das erklärt Militärkommandant Ingo Gstrein im „Krone“-Gespräch. Unter anderem will er eine Drohnenabwehr.
Nach Jahrzehnten des Sparens bekommt das Bundesheer nun wieder mehr Geld. „Möglich gemacht haben das der Ukraine-Krieg und eine äußerst engagierte Verteidigungsministerin“, freut sich Tirols Militärkommandant Ingo Gstrein (48). Ab 2023 wird es 600 Millionen Euro zusätzlich für das Heer geben, in Summe fast 3,3 Milliarden Euro pro Jahr. „Jene, die nun jammern, dass wir das Ziel – 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes BIP – noch nicht erreicht haben, sollen sich zurückhalten. Denn mit dem zusätzlichen Geld können wir einiges machen“, sagt Gstrein.








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