Stadt-Chef Preuner fordert deshalb das Innenministerium auf, das ehemalige Hotel am Gaisberg für Flüchtlinge zu nutzen.
Salzburgs Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) ist verärgert. Schließlich sind Stadt und Land händeringend auf der Suche nach neuen Quartieren für Flüchtlinge. Dabei steht das ehemalige Hotel Kobenzl, das vom Innenministerium um viel Geld als Quartier für Asylwerber angemietet wurde, am Gaisberg seit mehr als vier Jahren leer.
Eine Begehung der Baurechtsbehörde der Stadt bringt nun neue Brisanz in die Debatte. Denn demnach stehe einer Nutzung als Asylquartier aus baurechtlicher Sicht nichts im Wege. „Ich verstehe langsam den Bund nicht mehr, der soll endlich einmal in die Gänge kommen und das Quartier nutzen“, sagt Preuner zur „Krone“. Ursprünglich war das Kobenzl für eine Nutzung mit bis zu 160 Flüchtlingen ausgelegt.
Vom Innenministerium heißt es dagegen auf „Krone“-Anfrage, „dass keine Bewertung einer etwaigen Standorteignung mit der Begehung einherging“. Eine baurechtliche Eignung sei etwas anderes als eine tatsächliche Eignung als Flüchtlingsquartier.








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