Christkindlmarkt

Preise trüben Adventstimmung nicht

Salzburg
17.11.2022 20:48

Der Christkindlmarkt ist eröffnet und lädt zum ersten Glühwein des Jahres. Und das trotz der Teuerungen.

„Den ersten Punsch haben wir schon um 10:15 Uhr verkauft“, sagt die Standlerin Heidi Engelmann, die gemeinsam mit ihrer Schwester eine Punschstube am Salzburger Christkindlmarkt betreibt. Am Donnerstag um 10 Uhr startete der beliebte Adventmarkt am Dom- und Residenzplatz in eine neue Saison. Heuer zwar ohne Corona-Beschränkungen, jedoch mit gestiegenen Preisen.

„Natürlich ist es heuer teurer, aber man kommt ja nicht jeden Tag her. Das ist schon was besonders“, sagt Marco Rabe, der gemeinsam mit Frau und Kind extra aus dem benachbarten Bayern anreiste.

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Natürlich merkt man heuer die Teuerungen. Aber man kommt ja nicht jeden Tag auf den Adventmarkt. Das ist schon was besonders her zu kommen.

Marco Rabe besuchte mit seiner Familie den ersten Tag am Markt

Für einen spontanen Adventmarktbesuch hingegen entschied sich Marlene Gerlich. Gemeinsam mit ihrer Kollegin versüßte sie sich ihre Mittagspause mit weihnachtlichen Leckerein.

Besucher verzichten trotz Teuerung nicht auf Punsch
Bereits vor der offiziellen Eröffnung am Donnerstagabend, bei der der rund 20 Meter hohe Christbaum erstmals erleuchtet wird, flanierten hunderte Besucher zwischen den weihnachtlich geschmückten Hütten und kauften neben Punsch und Kaiserschmarrn die ersten Weihnachtsgeschenke. „Aber richtig losgehen wird es wohl erst in den kommenden Wochen, vor allem kurz vor Weihnachten“, sagt Christa Schedler. Sie verkauft an ihrem Stand Weihnachtsschmuck. „Trotz der Teuerungen kosten meine Sachen gleich viel wie im Vorjahr“, sagt sie.

Standler Patrick Falkensteiner hingegen muss für seine beliebten Kaiserschmarrn heuer 6,90 Euro verlangen. Einen Euro mehr als im vergangenen Jahr. Denn: Nicht nur Grundprodukte wie Mehl und Eier sind teuer geworden. Auch die Strom- und Gaskosten müssten in den Preis für den Kaiserschmarrn miteinberechnet werden. Für Falkensteiner sei es aber trotz der hohen Einkaufspreise unmöglich, die Teuerungen 1:1 an die Kunden weiterzugeben.

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