Rekord in England
7,1 Mio. Patienten warten auf Routine-Eingriffe
In England warten so viele Menschen wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2007 auf Routine-Eingriffe in Krankenhäusern. Die Zahl stieg Ende September auf 7,1 Millionen und brach damit den Rekord von 7 Millionen im August. Mehr als 400.000 Menschen warteten Ende September bereits länger als ein Jahr auf ihre Behandlung.
Auch in den Notaufnahmen, für die bereits Daten aus dem Oktober vorliegen, verschlechterte sich die Situation weiter. Nach ihrer Anmeldung mussten der Statistik zufolge im vergangenen Monat fast 44.000 Patienten länger als zwölf Stunden auf ein Bett warten. Das war rund ein Drittel mehr als noch im September, wie die aktuellen Zahlen des englischen National Health Service (NHS) zeigen.
Nur knapp 70 Prozent der Patienten wurden in dem betrachteten Zeitraum innerhalb von vier Stunden nach Aufnahme behandelt - der schlechteste Wert seit Beginn der Statistik. Der angestrebte Standard, mindestens 95 Prozent der Notfallpatienten innerhalb von vier Stunden zu behandeln, ist bereits seit 2015 nicht mehr erreicht worden.
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Chronisch unterfinanziert
Der Gesundheitsdienst NHS in Großbritannien ist nicht über Beiträge finanziert, sondern muss seine Ausgaben aus einem von der Regierung festgelegten Budget stemmen. Er gilt als chronisch unterfinanziert.













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