Zu einer tierischen Rettungsaktion musste am Donnerstagnachmittag die Feuerwehr Treffen in Kärnten ausrücken. Ein entlaufener Münsterländer hatte sich in eine steile Felswand des Pöllinger Baches verirrt und musste von der Feuerwehr abgeseilt werden.
Der junge Münsterländer-Rüde „Alfi vom Holunderplatzl“ war seit Mittwochabend aus Pölling bei Treffen spurlos verschwunden. „Ich habe mich mit meinem zweiten Hund dann auf die Suche gemacht und „Ranger“, mein Berner Sennenhund, hat mich zum Pöllinger Bach geführt, da hab ich dann ,Alfi‘ bellen gehört“, berichtet Herrchen und Jäger Tobias Knappitsch. „Alfi“ saß hilflos in den Felsen des Pöllinger Baches fest. „Ich konnte nicht zu ihm hin, deshalb hab ich die Feuerwehr um Hilfe gebeten“, so Knappitsch.
Mit Quad zur Absturzstelle
Daniel Gross, Klaudija Glanznig und Margret Bacher von der Freiwilligen Feuerwehr Treffen eilten dem jungen Jäger zu Hilfe. Auch die Jagdkollegen Philip Marginter und Franz Bacher waren sofort zur Stelle. „Philip hat dann Daniel Gross samt Ausrüstung mit seinem Quad zum Bach gebracht.“ Kommandant-Stellvertreter Daniel Gross konnte sich dann zu „Alfi“ abseilen und ihn dann gesichert aus dem Felsen retten.
Große Freude bei Herrchen und Hund
„Er hat ihn vor Freude abgeschleckt und ließ sich auch das Rettungsgeschirr problemlos anlegen“, freute sich der junge Jäger. Der junge Münsterländer war erschöpft, aber unverletzt. Alle Beteiligten waren heilfroh, dass der Vierbeiner heil aus seiner gefährlichen Situation herausgekommen ist.








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