Nach dem russischen Raketenbeschuss auf Kiew sind die Wasser- und Stromversorgung laut Bürgermeister Vitali Klitschko wieder hergestellt. In der Nacht auf Dienstag wurde unterdessen die Hafenstadt Mykolajiw beschossen.
Am Montagabend hatte der Bürgermeister von Kiew mitgeteilt, dass es an 40 Prozent der Verbrauchsstellen noch kein Wasser gegeben habe und Hunderttausende Wohnungen ohne Strom seien. Einen Tag später sagte Klitschko, dass es zwar noch zu Ausfällen komme, aber die Wasser- und Stromversorgung wieder hergestellt sei.
Russische Truppen hatten am Montag vor allem Energieanlagen in der Ukraine beschossen. Die Angriffe sollen unter anderem als Antwort auf den Drohnen-Beschuss der russischen Schwarzmeerflotte gegolten haben. Diese attackierte das ukrainische Militär vergangenen Samstag auf ihrem Stützpunkt Sewastopol auf der Krim. „Teils ist das so (Vergeltung, Anm.). Aber das ist auch nicht alles, was wir hätten tun können“, sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Montagabend.
Mykolajiw und Cherson im Visier
In der Nacht auf Dienstag soll es wieder Raketenalarm gegeben haben. Diesmal wurde die südukrainische Hafenstadt Mykolajiw von vier Raketen getroffen, wie Reuters-Reporterinnen - und Reporter berichteten. Beim Einsturz eines Wohnhauses kam eine ältere Frau ums Leben.
In Cherson kündigten die russischen Besatzungsbehörden an, weitere zehntausende Menschen zu evakuieren. Dort versuchen ukrainische Soldatinnen und Soldaten derzeit, die Stadt zurückzuerobern. Laut dem von Moskau eingesetzten Gouverneur bestehe das Risiko eines „möglichen Raketenangriffs“ auf einen Staudamm des Dnipro. Dieser könnte zu einer Überschwemmung des Ufers führen.








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