Seit einem Jahr gibt es das Klimaticket - eine Jahreskarte für das gesamte Öffi-Netz. In die Jubelmeldungen darüber, dass das Ticket sehr gut angenommen werde, mischen sich aber auch kritische Stimmen: Die Jahreskarte sei hierzulande viel zu teuer.
Die Bilanz nach einem Jahr Klimaticket fiel in der vergangenen Woche zwiespältig aus: Zwar sieht die Landespolitik 26.000 oberösterreichische Besitzer der Jahresnetzkarte als Erfolg, als Wermutstropfen bleibt aber, dass es kaum gelungen ist, Pendler zum Umsteigen zu bewegen.
695 Euro für drei Kernzonen
Ein Grund dafür ist das vor allem in ländlichen Regionen teils kümmerliche Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Klima Allianz OÖ macht aber noch eine weitere Ursache aus: Mit 695 Euro für alle drei Kernzonen (Linz, Wels, Steyr) biete OÖ im Bundesländervergleich das teuerste Klimaticket an.
Eine Verbilligung ist derzeit aber nicht angedacht - anders als in NÖ/Burgenland, wo die Jahreskarte seit heute, Dienstag, um zehn Prozent weniger kostet. Auch die Steiermark senkt ab 2023 den Ticketpreis um 120 Euro auf 468 Euro.
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