Matthias Brändle stellt sein Rennrad in die Ecke und beendet seine Karriere als Radprofi. Das gab der 32-Jährige am Freitag bekannt. „Ich habe in den letzten Monaten gemerkt, dass ich die Passion und den Spaß fürs Radfahren immer mehr verloren habe. Dazu kam eine Covid-Erkrankung, die immer noch nachwirkt und meine Leistungsfähigkeit beeinflusst“, erklärte der Vorarlberger. „Es fühlt sich richtig an, jetzt aufzuhören.“
Brändle stand zuletzt vier Saisonen beim Team Israel Premier Tech unter Vertrag. Der achtfache Staatsmeister im Einzelzeitfahren kann auf 14 Jahre Profiradsport zurückblicken, dabei gelangen ihm 23 Siege bei UCI-Rennen. 2010 war er zudem mit 20 Jahren der jüngste Giro-Teilnehmer im Peloton. 2014 stellte Brändle in Aigle in der Schweiz mit 51,852 km einen mittlerweile mehrfach überbotenen Stundenweltrekord auf. Im selben Jahr wurde er zum österreichischen Radsportler des Jahres gekürt. Zu Buche stehen weiters sechs Giro-, zwei Vuelta- und eine Tour-de-France-Teilnahme.
Seinen beruflichen Neubeginn - der Hohenemser beginnt ein berufsbegleitendes Bacherlorstudium für Bauprojektmanagement und absolviert ab Jänner eine Ausbildung zum Projektentwickler - startet Brändle in bester Verfassung. „Bis auf zwei Schlüsselbeinbrüche war ich nie ernsthaft verletzt. Für mich ist das Wichtigste, dass mein Körper nach vielen Jahren Spitzensport noch intakt ist.“








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