22.09.2022 21:42 |

Anschlag vereitelt?

Vier Terrorverdächtige auf Island festgenommen

Auf Island ist ein möglicher Terroranschlag vereitelt worden. Wie die Polizei am Donnerstag bekannt gab, nahmen Spezialkräfte am Mittwoch vier Männer im Raum der Hauptstadt Reykjavik fest. Dabei fanden sie Dutzende Waffen sowie viel Munition.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Die Gefahr sei abgewendet worden, sagte der Polizeivertreter Karl Steinar Valsson. Wie der isländische Rundfunksender RÚV berichtete, handelte es sich um den ersten Anti-Terror-Einsatz dieser Art überhaupt auf der Insel im Nordatlantik.

Anschlag gegen Polizei und Parlament geplant?
Die Festgenommenen sind demnach Isländer im Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Sie stehen im Verdacht, einen Terrorangriff gegen die Öffentlichkeit und staatliche Institutionen - mutmaßlich das Parlament und die Polizei - geplant zu haben.

Die isländische Polizei schließt nicht aus, dass die Männer Verbindungen zu radikalen Organisationen im Ausland haben. Sie wollen sich deshalb neben Europol auch mit Polizeibehörden anderer Länder austauschen.

Mit 3D-Druckern Waffen hergestellt
Außerdem soll das Quartett mithilfe von 3D-Druckern Waffen zum Verkauf hergestellt haben. Zwei von ihnen befinden sich nach RÚV-Angaben in Gewahrsam, die anderen beiden kamen auf freien Fuß.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).