Strom- und Gasrechnungen von Personen, die er gar nicht kennt, hatte ein Wiener erhalten. Von einem Energieversorger, bei dem er gar nicht Kunde ist. Klärungsversuche scheiterten. Die Ombudsfrau ist der Sache nachgegangen.
Persönlich an ihn adressiert waren die Jahresabrechnungen von Wien Energie, die Stefan Z. mit der Post erhalten hatte. Einmal handelte es sich um eine Nachzahlung in Höhe von 89 Euro einer ihm völlig unbekannten Dame. Im anderen Fall sollte Herr Z. ein Guthaben von rund 4 Euro erhalten.
Energieversorger war nicht zu erreichen
„Obwohl ich nicht einmal Kunde bei Wien Energie bin“, so der Leser. Zweimal habe er versucht, die Angelegenheit telefonisch zu klären. Beim ersten Anruf sei er 17 Minuten, beim zweiten 32 in der Warteschleife gewesen. Erreicht habe er niemand. Also schrieb der Wiener an den Energieversorger, ersuchte um die Bereinigung der offensichtlich falschen Datensätze. Nachdem innerhalb einer Woche keinerlei Reaktion erfolgte, wandte sich Herr Z. letztlich an die Ombudsfrau.
Wie es zu den falschen Rechnungen gekommen ist
Auf Anfrage konnte Wien Energie den Fall doch noch klären. Es handle sich um Endabrechnungen von Verlassenschaften. Als Empfänger sei ursprünglich ein Notar gespeichert gewesen. Dieser sei zufällig auch bei Herrn Z.s Schwager als Empfänger vermerkt gewesen. Nachdem der Leser ersucht habe, selbst als Rechnungsempfänger für den Schwager eingetragen zu werden, sei durch einen Mitarbeiterfehler die Kundennummer des Notars mit Herrn Z.s Daten überschrieben worden, was man bedaure. Nun wurde alles korrigiert, sodass keine Rechnungen mehr kommen.









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