Die US-Raumfahrtbehörde NASA ist bei einem Tanktest für ihre unbemannte Mondmission „Artemis“ erneut auf ein Leck gestoßen. Es handle sich um die gleiche Art Leck bei der Betankung mit flüssigem Wasserstoff, die am 3. September einen Start der Mission verhindert hatte. Der Test ist am Mittwoch trotzdem fortgesetzt worden.
Unklar ist, ob der Startplan gehalten werden kann, der einen neuen Launchversuch am 27. September anpeilt. Noch fehlen der Behörde für diesen Termin ohnehin weitere Zulassungen. Ein weiteres Fenster sieht einen Start zwischen 17. und 31. Oktober vor.
Vor rund drei Wochen waren zwei Startversuche der unbemannten Rakete fehlgeschlagen - unter anderem wegen eines undichten Tankschlauches.
Das Raketensystem war daraufhin vorerst zurück in den Hangar am Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gebracht worden. Auch bei früheren „Artemis“-Tests waren schon Probleme aufgetreten, die schließlich eine erste wesentliche Verzögerung des Projekts zur Folge hatten.
Mit dem nach der griechischen Göttin des Mondes benannten Programm sollten eigentlich bis 2024 wieder US-Astronauten auf dem Mond landen.











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