Er verschaute sich in einen weiblichen Fahrgast. Als sie ihn abwies, überfiel er die Frau brutal! An der ursprünglichen Verantwortung des angeklagten Taxifahrers zweifelte selbst sein Anwalt Werner Tomanek - und so gestand der Mann sämtliche Übergriffe.
Nein, mit dieser Verantwortung wäre der Angeklagte nie und nimmer glaubwürdig gewesen vor Gericht in Wien. Denn einen „Callboy“, einen Mann für gewisse Stunden, nimmt dem - Entschuldigung! - nicht rasend attraktiven fettleibigen Taxler keiner ab!
Aus Freundschaft wurde mehr
Und doch soll es so gewesen sein, sagt er. Schildert, wie er die attraktive Slowakin auf der bestellten Fahrt ins Krankenhaus kennengelernt hatte. Wo ihr Mann nach einem schweren Arbeitsunfall lag, gelähmt von der Hüfte abwärts. Einmal wöchentlich wollte sie ihn per Taxi besuchen fahren - und wieder zurück - und ja, er hatte diesen Dauerauftrag gegen günstigeren Lohn gerne übernommen. Dadurch entwickelte sich so etwas wie Freundschaft, die auch im Bett endete. Doch sie stoppte das.
Frau brutal überfallen und eingesperrt
Da fuhr der 51-Jährige in die Wohnung, die das KH der Frau zur Verfügung gestellt hatte - die Adresse kannte er ja. Schlug die Frau, nahm ihr die Schlüssel weg, sperrte sie 24 Stunden lang ein. Und drohte ihr, sie vom Balkon zu werfen und ihr Haus in der Slowakei anzuzünden. Am nächsten Tag überzeugte sie ihn, sie gehen zu lassen - und tat dann genau dies, nämlich schnurstracks zur Polizei.
Das Urteil, insgesamt zwei Jahre Haft, nimmt der Möchtegern-Callboy an.










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