Rund um Salzburgs Champions-League-Spiel in London waren Gerüchte aufgekommen, dass Christoph Freund als Chelsea-Sportdirektor im Gespräch sein soll. Jetzt äußerte sich der 45-Jährige erstmals dazu, die Sorge bei Österreichs Meister wächst. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Christoph Nister.
Die „Krone“ berichtet aus London
Seit 2006 arbeitet Christoph Freund für Salzburg. Zunächst als Teammanager, wurde er 2012 zum Koordinator befördert, als Ralf Rangnick an der Salzach aufschlug und den Serienmeister reformierte.
Der 45-Jährige wurde zur rechten Hand des „Professors“ und heutigen ÖFB-Teamchefs und folgte ihm als Sportdirektor nach, als dieser sich ausschließlich auf Leipzig konzentrieren wollte. Freund führte Rangnicks Idee nicht nur fort, er verfeinerte sie sogar noch. Und formte aus den Mozartstädtern ein international anerkanntes Team, das zum Stammgast in der Champions League wurde.
Seinem Herzensklub blieb er immer treu - und das, obwohl es immer wieder Interesse anderer Vereine gab, etwa aus der deutschen Bundesliga von Schwesterklub RB Leipzig.
Nun aber klopft ausgerechnet der gestrige Gegner Chelsea bei ihm an und zeigt großes Interesse. Kontakt gab es schon öfter, wie der Sportboss bestätigte. „Auch wegen Spielern, wie etwa Sesko“, erklärte er. Auf das Interesse an seiner Person wollte er nicht näher eingehen, weshalb die Sorge wächst. Wird „Mister Salzburg“ diesmal schwach?








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