
Die Pensionistin Karin Baumgärtner erinnert sich an ihre Kindheit im ehemaligen Barackenlager in St. Johann im Pongau, in dem sie mit ihren Eltern auf der Flucht vor den Russen am Ende des Zweiten Weltkriegs ein neues Zuhause fand. Die Notunterkünfte der 1940er-Jahre stehen teilweise noch heute.
„Trotz der Einfachheit war es wirklich schön dort“, sagt Karin Baumgärtner (78). Gemeinsam mit den Eltern und ihrem kleinen Bruder floh sie 1945 vor den Russen aus Niederösterreich. Wie viele andere Familien fanden sie Unterschlupf in einer Barackensiedlungen, die in den Nachkriegsjahren das Ortsbild von St. Johann prägte. „Unsere Baracke war aus Ziegeln gebaut und befand sich gleich neben der Eisenbahn“, erinnert sich Baumgärtner. „Es gab auch einen großen Sportplatz, gleich neben unserer Baracke. Wahrscheinlich war unsere Adresse deshalb Sportplatz 1“, sagt die Pensionistin.









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