Die Raiders Tirol haben das Finale der European Football League (ELF) am 25. September in Klagenfurt verpasst. Die Innsbrucker verloren am Samstag ihr Halbfinalspiel bei den Hamburg Sea Devils mit 7:19 (7:10). Der norddeutsche Vorjahresfinalist, das beste ELF-Team im Grunddurchgang, trifft im Endspiel auf den Sieger der Partie zwischen den Vienna Vikings und den Barcelona Dragons. Das zweite Semifinale findet am Sonntag in Wien statt (14.45 Uhr).
Das Tiroler Team von Coach Kevin Herron lag schnell 0:10 hinten, konnte aber den Rückstand durch einen Touchdown von Tight End Markus Schaberl bis zur Halbzeitpause in Grenzen halten. In der zweiten Hälfte entwickelte sich eine Abwehrschlacht auf beiden Seiten, offensiv gelang nicht viel. Während die Hamburger zumindest drei Fieldgoals erzielten, konnten die Innsbrucker gegen die stärkste Defensive der Liga nicht mehr anschreiben.
„Das war nicht das, was wir zeigen wollten, vor allem in der Offensive. Wir haben zu viele Fehler gemacht“, meinte ein enttäuschter Raiders-Quarterback Sean Shelton, der ein Karriereende nicht ausschließt, gegenüber Puls24. Die Raiders dürfen sich dennoch über ein starkes ELF-Debüt freuen. „Ich glaube, wir hatten eine Wahnsinns-Saison: Erstes Jahr, Halbfinale. Man kann darauf sehr stolz sein, ich bin es auf jeden Fall. Heute hat es halt leider nicht gereicht“, zog Herron ein erstes Fazit.








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