Formel-1-Weltmeister Max Verstappen lüftete nach seinem Sieg beim Heimspektakel in Zandvoort das Erfolgsgeheimnis von Red Bull. Ferrari fährt mit erneut skurriler Darbietung zum Klassiker nach Monza, gleichsam in Verstappens Feindesland.
Wahnsinn! Es ist unglaublich, wieder vor diesem Publikum zu gewinnen, wir haben hier eine unglaubliche Unterstützung, und ich bin stolz, Niederländer zu sein„, jubelte Max Verstappen in Zandvoort nach seinem insgesamt 30. GP-Sieg, dem zehnten in dieser Saison. Womit nur noch drei auf die ewige Bestmarke von Michael Schumacher (2004) und Sebastian Vettel (2013) fehlen. Und auch beim bevorstehenden Rennen im Autodromo di Monza gilt Verstappen als Favorit. „Wir haben ein Team, in dem du niemanden motivieren musst, jeder gibt sein Bestes. Das hat uns nicht nur an die Spitze gebracht, es hält uns auch dort.“
Lobeshymnen
Klar, dass sich die Lobeshymnen auf „Super-Max“ einmal mehr überschlugen. „Es ist unmöglich, Max Verstappen zu stoppen - eines der größten Phänomene, das die Formel 1 je hervorbrachte“, schrieb zum Beispiel die spanische Zeitung „El Pais“.
Und dieses „Phänomen“ gastiert am Sonntag im Feindesland - auf der Heimstrecke von Ferrari, das in Zandvoort die nächste skurrile Darbietung ablieferte, trotz eines starken Gesamtpakets durch Fahrfehler, streikende Technik und Strategie-Pannen immer mehr zur Lachnummer verkommt. Der Boxenstopp von Carlos Sainz, bei dem man auf ein Rad vergessen hatte, war nur das Tüpfelchen auf dem i. Von „Schlamperei“ schrieb da der „Corriere dello Sport“.
„Keine Leute auswechseln“
An Personalien wird bei der Scuderia jedenfalls nichts verändert. „Wir werden keine Leute auswechseln, Stabilität ist so wichtig. Wir haben großartige Leute im Team, wir sind ein großartiges Team. Daran habe ich keinen Zweifel“, hielt Teamchef Mattia Binotto fest, der aber zugibt, dass es “uns an Speed fehlt".
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