Sie sind notwendiger denn je - Zivildiener, die auf Bauernhöfen mit anpacken, wenn Landwirte oder Landwirtinnen krankheitsbedingt ausfallen. Die Kammer sucht wieder helfende Hände.
Ob Feld- oder Stallarbeiten, Reparaturen an Maschinen oder einfach die Versorgung der Tiere. Motivierte Zivildiener helfen auf Höfen wo es nur geht. „Die Aufgabe der ,Zivis’ ist es, in Notsituationen am Hof zu unterstützen. Es kann eine schwere Krankheit, ein Unfall oder gar der Tod eines am Betrieb maßgeblich mitarbeitenden Familienmitgliedes sein. Oft wird dadurch auch der Ausfall der Bäuerin kompensiert“, erklärt Landwirtschaftskammer-Präsident Siegfried Huber.
„Bedarf wird immer größer“
Wie in vielen ländlichen Branchen herrscht auch in der Landwirtschaft Nachwuchsmangel. „Wir brauchen daher unbedingt mehr Freiwillige, die statt zum Wehrdienst zu uns kommen, und in der Land- und Forstwirtschaft aushelfen. Der Bedarf wird immer größer“, weiß Huber. Für die Arbeit braucht es aber fachkundige Helfer, die sich in diesem Bereich auch auskennen und die schwere Hofarbeit auch gewohnt sind.
Einen Erfolg konnte die „Krone“ im vergangenen Jahr bereits erzielen. „Dank des Beitrages haben wir den Bedarf an Zivis für das Jahr 2022 decken können“, zeigt sich der LK-Präsident erfreut.
Für 2023 gibt es aber noch freie Stellen
Die Zivildiener werden dabei mit der benötigten Arbeitskleidung ausgestattet und in den ersten Einsatzwochen in Ossiach und an der der LFS Stiegerhof eingeschult. Nach zwei Wochen geht es dann auf die Betriebe. Interessierte können sich telefonisch bei der Landwirtschaftskammer melden (0463/58 50 35 10); oder per E-Mail zivildienst@lk-kaernten.at bewerben.
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