Bilanz der Florianis

Einsatzjahr 2025: Feuerwehren retten 1093 Menschen

Kärnten
10.03.2026 18:00

17.170 Mal rückten die Feuerwehrkräfte im vergangenen Jahr in Kärnten aus. Dabei wird die Arbeit der Florianis wird aufgrund von neuen Technologien immer herausfordernder.

Eigentlich müsste er Leistungs-, und nicht Tätigkeitsbericht heißen – denn was Kärntens mehr als 20.000 Feuerwehrkräfte im vergangenen Jahr geleistet haben, ist unbezahlbar. Und dies wortwörtlich: Denn die hauptsächlich Freiwilligen (es gibt nur eine Berufsfeuerwehr in Klagenfurt) absolvierten 1,6 Millionen Stunden im Dienste der allgemeinen Sicherheit.

Landesrat Daniel Fellner und Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin umringt von sämtlichen ...
Landesrat Daniel Fellner und Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin umringt von sämtlichen Bezirksfeuerwehrkommandanten.(Bild: Klaus Loibnegger)

Bei Einsätzen, Ausbildungen, Übungen und organisatorischen Tätigkeiten. Was die Steuerzahler um- beziehungsweise hochgerechnet als Stundenlohn unglaubliche 53 Millionen Euro gekostet hätte. Reine Einsatzstunden der 396 Freiwilligen Feuerwehren, 29 Betriebsfeuerwehren und der Berufsfeuerwehr Klagenfurt: 205.141!

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Für mich ist die schönste Zahl jene der geretteten Leben. Als Feuerwehrreferent bin ich sehr stolz und möchte jedem einzelnen Feuerwehrmitglied Danke sagen!

Landesrat Daniel Fellner

Immer mehr Mädchen streifen Uniform über
Und auch wenn im vergangenen Jahr Unwetterkatastrophen ausgeblieben sind, mussten die Feuerwehrkräfte dennoch insgesamt 17.170 Mal ausrücken. 6239 Einsätze hatten mit Bränden zu tun, 10.931 Mal waren es technische Einsätze – wie Unfälle, Türöffnungen, Sturmschäden oder Menschenrettungen. Apropos: Durch das selbstlose, rasche und professionelle Einschreiten der Einsatzkräfte konnten nicht weniger als 1093 Menschen gerettet, und 1558 Tiere geborgen werden.

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Häuser sind mittlerweile Kraftwerke, Einsätze demnach neue Herausforderungen. Und wetterbedingte Großereignisse hängen ohnehin wie ein Damoklesschwert über uns.

Rudolf Robin, Landesfeuerwehrkommandant

Besonders erfreulich: In Kärnten fehlt es mit mehr als 2000 Kindern und Jugendlichen definitiv nicht an Nachwuchs. Die Zahl ist seit Jahren am Steigen. Und auch immer mehr Mädchen beziehunsgsweise junge Frauen streifen sich die Uniform über: Aktuell ist rund ein Drittel der Feuerwehrjugend weiblich.

Neue Technologien, neue Herausforderungen
Beim Thema Einsatz-Zukunft und Fortbildung geht es vor allem um neue Technologien. Ob Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher oder Fahrzeuge mit alternativen Antrieben – auch das Einsatzspektrum und die Herausforderungen verändern sich für die Feuerwehren. So verzeichnete man im Vorjahr 112 Einsätze allein aufgrund alternativer Energieanlagen – mehr als doppelt so viele wie noch 2024.

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