Der extra-heiße Sommer setzt den Alpinen heuer fest zu! Daher denkt Österreichs Skiverband jetzt über ein ständiges Camp in Argentinien nach ...
Die große Flucht nach Südamerika! Nach zwei Corona-Sommern, in denen Vorbereitungstraining für die Alpinen in Neuseeland oder Chile schlicht unmöglich war, können die Skistars heuer wieder Flugmeilen sammeln.
Weil die Probleme auf den europäischen Gletschern enorm sind, Training so gut wie unmöglich geworden ist. Beide österreichischen Speed-Teams der Männer sind bereits Anfang des Monats nach Portillo (Chile) geflogen, auch die Techniker und die Damen müssen auf die Südhalbkugel übersiedeln. Sogar ein Transfer der Europacup-Mannschaften wird derzeit angedacht. Der heiße Sommer dieses Jahres bringt jeden Trainingsplan ins Schwitzen.
Nach Ushuaia
Und den Finanzplan des Verbandes auch. Die Ski-Wochen auf der anderen Seite der Erde kosten Geld, viel Geld. Und werden aufgrund der Klima-Entwicklung in den kommenden Sommern wohl Standard werden. Daher tüftelt man derzeit im ÖSV-Hauptquartier in Innsbruck an einem ganz speziellen Plan: Österreichs Alpine wollen ein eigenes Trainings-Zentrum in Südamerika errichten! Wohin man jedes Jahr im Sommer „flüchtet“.
Angedacht ist die südargentinische Stadt Ushuaia, die den Beinamen „Ende der Welt“ trägt. Generalsekretär Christian Scherer erklärt: „Wenn wir uns dort längerfristig einmieten, können wir so die Kosten senken. Auch könnte man Trainingsausrüstung fix in Argentinien bunkern und müsste sie nicht jedes Jahr über den Atlantik fliegen. Noch ist es freilich nur eine Idee.“
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