26.07.2022 12:00 |

„Krone“-Interview

Employed To Serve: „Das System hat längst versagt“

Mit harschem Hardcore samt Math-Rock und Metal-Referenzen haben sich Employed To Serve aus der britischen Arbeiterstadt Woking über die letzten Jahre zu einer der spannendsten Bands im harten Segment herauskristallisiert. Vor allem die beiden letzten Alben „Eternal Forward Motion“ und „Conquering“ sorgten für viel Aufsehen. Diesen Freitag spielen sie mit Gojira im Wiener Gasometer. Wir haben mit Sängerin Justine Jones und ihrem Gitarristen bzw. Lebensgefährten Sammy Urwin über den steilen Aufstieg der Band, gesellschaftspolitische Verwerfungen und die Liebe zur ruhigen Gartenarbeit gesprochen.

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„Krone“:Justine, Sammy - mit dem 2019er Album „Eternal Forward Motion“, eurem dritten Album, gelang euch in der Hardcore- und Metalwelt der breitere Durchbruch. Welche Wertigkeit hat dieses Werk für euch im Rückblick?
Sammy Urwin:
Die Songs bekommen immer eine neue Bedeutung, wenn man sie live spielt und alles war durchwegs positiv. Wenn die Menschen dazu singen ist das grandios. Vor kurzem hast du diese Nummern noch daheim im kleinen Proberaum gespielt und dann das.
Justine Jones: Die Menschen haben vor allem gut auf die Singles reagiert. Wir haben gemerkt, dass da ein gewaltiger Ruck mit sich ging, den wir bei den beiden ersten Alben noch nicht bemerkten.

In eurer Musik, so auch auf dem neuen Album „Conquering“, geht es darum, sich selbst zu lieben, sich nicht unterkriegen zu lassen und immer für seine Rechte einzustehen. Alles in bester DIY-Hardcore-Tradition. Stammen eure Texte aus euren persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen?
Jones:
Es ist eine Kombination aus eigenen Erfahrungen und solchen, die Menschen in unserem Umkreis mitgemacht haben. Die Botschaft, sich nicht unterkriegen zu lassen ist universell. Wir sind jetzt ca. neun Jahre lang eine Band, ungefähr 30 Jahre alt und wissen sehr gut, dass es wichtig ist das zu machen, was man für richtig hält. Solange man niemand anderen damit verletzt, ist das der einzig richtige Weg im Leben.
Urwin: Wir wollen von traditionellen Normen abrücken und das ist eine universelle Sache. Man muss nicht mit Anfang 30 unbedingt heiraten, Kinder kriegen und sich sein Leben lang für ein Haus verschulden. Das kann alles schön sein, aber es muss nicht sein. Die Leute glauben immer, dass sie sich nach all diesen Dingen strecken müssen, weil es jeder macht und dabei vergessen sie ihre persönlichen Bedürfnisse.
Jones: Politisch ist die Welt längst aus den Fugen geraten und man kann sich mit seinem Einkommen kaum mehr über Wasser halten. Jeder soll machen, was er für richtig hält, aber außerhalb der gängigen Normen zu denken tut uns sicher allen gut.

Gerade bei euch in London kann man sich ja noch nicht einmal mehr als Gutverdiener eine Wohnung leisten…
Urwin:
Absolut richtig. Unter 800.000 Pfund kriegst du nichts mehr. Viele Freunde von uns zeihen ins Umland. Du brauchst dann zwar 45 Minuten in die Stadt rein, aber kannst wenigstens halbwegs von deinem Einkommen leben. Andere Freunde, die unbedingt in London wohnen wollen, arbeiten nur für die Miete und können abends noch nicht einmal raus, um einen draufzumachen.

Wenn wir schon von Politik reden: in Großbritannien sind viele Dinge ja noch einmal etwas spezieller als in den meisten anderen westlichen Ländern. Fließt das bewusst oder unbewusst alles in eure Texte ein?
Jones:
Nicht wirklich. Wir sind nie direkt politisch, aber politische Entscheidungen drücken dann auf das soziale Gefüge und darauf lenken wir unsere Aufmerksamkeit.
Urwin: Wenn wir davon sprechen, traditionelle Normen abstreifen zu müssen, geht es auch um unseren Lebenswandel und die daraus entstehenden Probleme für das Klima. Auch darüber haben wir Songs, doch der Ausgangspunkt der Texte ist meist das Ego oder typisches menschliches Verhalten. Ich bin nicht völlig hoffnungslos, aber manchmal etwas verloren.
Jones: Früher hat die Working Class sich mit dem Verdienst noch ein Leben aufbauen können, doch auch damit ist es lange vorbei. Die Arbeiterklasse kann sich nichts mehr leisten und rutscht tiefer in die Depression. Menschen arbeiten Vollzeit und müssen bei ihren Eltern arbeiten. Das gibt ihnen das Gefühl, versagt zu haben, aber es sind nicht sie, sondern das System, das hier versagt.

Ich wuchs noch im Luxus auf, dass nur ein Elternteil arbeiten gehen musste und das andere daheim für die Kindererziehung zuständig war. Das war finanziell noch zu stemmen.
Jones:
Das war auch bei uns der Fall. Meine Mum war zuhause, als ich aufwuchs, doch heute müssen alle Elternteile Vollzeit arbeiten und darunter leidet auch die Beziehung zwischen Kindern und Eltern. Unsere Musik ist aber nicht grundnegativ und nur darauf besinnt. Es geht viel mehr darum, aus den schwierigen Situationen das Beste rauszuholen. Eine Heimat ist genauso ein Safe Space und es ist keine Schande, daheim wohnen zu müssen.
Urwin: Für viele Menschen haben unsere Songs einen negativen Vibe, aber ich selbst habe als Fan aus so schweren Alben immer viel Kraft und eine positive Attitüde rausgezogen. Sie machten mich kampfbereit. Die Menschen fühlen sich manchmal scheiße und würden gerne alles niederhauen - das sind natürliche Gefühle und die bilden wir ab. Wut und Aggression gehören genauso dazu, wie Freude und Trauer.
Jones: Wir sind keine total aggressive und negative Band, sondern irgendwo in der Mitte zu verorten. Man kann schlechte Tage haben und das Leben trotzdem lieben. Für diese Menschen sind wir wahrscheinlich die richtigen.
Urwin: Am Schlimmsten sind all die Social-Media-Plattformen, die ein falsches glückliches Leben suggerieren, das es so gar nicht geben kann. Das macht die Menschen nachhaltig kaputt, weil man sich beim Ansehen dieser Bild immer schelcht fühlt.

Es gibt vor allem in England gerade sehr viele wütende Bands, wo man genau merkt, dass die politischen Strömungen doch wieder direkte Auswirkungen auf die Musik haben, die von dort kommt. Seht ihr euch als ein Teil, dieser politisch wachen und wütenden Generation?
Jones:
Wir haben das große Glück, dass wir uns alles leisten können und notfalls bei unseren Eltern unterschlüpfen können. Die Mittelklasse verschwindet zusehends, aber das ist eine gute Zeit für die Musik. Die Musikgeschichte zeigt uns ja - je schlimmer die Zeiten sind, desto besser werden die Alben, die aus diesen Zeiten entstehen.

Euer großartiger Song „Harsh Truth“ spielt etwa auf die bedenklich hohe Selbstmordrate der 15-30 Jährigen in Großbritannien an…
Jones:
Mich machen viele Dinge wütend, weil in vielen Bereichen einfach nichts passiert und man Menschen ihrem Schicksal überlässt. Es muss viel mehr über geistige Gesundheit gesprochen werden. Man hat oft nicht einfach nur einen schlechten Tag, sondern die Dinge sitzen tiefer. Wenn jemand einen geliebten Menschen verliert oder mit einer Scheidung konfrontiert ist, kann er sich total verändern. In diesen Situationen wird viel zu wenig Unterstützung angeboten. Man lässt die Leute zu schnell in ein Loch fallen, ohne aktiv zu helfen.

Dazu fehlt es uns allen auch zunehmend an Diskussionskultur. Jeder lebt in seiner Bubble, fühlt sich immer im Recht und lässt keine Meinung von außen zu, ohne selbst gleich erzürnt zu sein…
Jones:
Manchmal will man auf diesen Plattformen einfach nur überleben. Aber wie gesagt: so extrem sich manches auch anhört, wir wollen am Ende immer das Positive herausheben.

Es ist nicht ein bisschen naiv zu glauben, dass man die Welt mit Musik zum Besseren verändern kann? Oder ist das gar ein notwendiger Zugang für euch?
Urwin:
Musik hat unsere Welt verändert.
Jones: Ich kenne Menschen, denen hat die Musik wortwörtlich das Leben gerettet. Durch Musik sind meine Bandmitglieder zu meinen besten Freunden geworden und wir haben viele Freunde bei den Konzerten rund um die Welt gewonnen. Durch Musik und Kunst im Allgemeinen kommt man Fremden näher und verliert Barrieren.
Urwin: Wenn ich einen wirklich schlechten Tag habe, dann lege ich eines meiner Lieblingsalben auf und mir geht es schlagartig besser. Diese Kraft hat nur die Musik.
Jones: Manchmal will man keinen Menschen sehen und schon gar nicht mit ihnen reden, aber dann legst du eine Platte auf und fühlst dich innerhalb von Minuten wie geheilt.

Ihr nehmt euch auch viel Zeit und Energie, um eure Songs visuell gut umzusetzen. Wie wichtig ist es euch, dass die Videos genauso intensiv wirken müssen wie die Songs an sich?
Urwin:
Die Videos sind uns definitiv sehr wichtig. Ein Album ist draußen und dann für immer da. Da sollte alles möglichst perfekt sein. Die Videos verstärken die Musik und wir können damit Themen und Gedanken besser transportieren. Ich hoffe, dass unsere Videos den Songs gerecht werden. Wir haben anfangs auch damit begonnen, einfach nur mit Gitarren vor der Kamera zu stehen und zu rocken, aber so wollten wir nicht auf Dauer weitermachen. Das hat keinen Reiz, wenn man sich immer wiederholt.

Wie wichtig ist denn die jeweilige Stimmung für eure Liveshows. Was macht ihr, wenn ihr einen richtig schönen Tag durchlebt und dann eure wütenden Tracks von der Bühne schmettern müsst?
Jones:
Das ist überhaupt kein Problem. Für mich ist ein Auftritt wie Kardiotraining oder eine Therapiesitzung. Ich sammle immer genug Energien und Wut, die ich dort rauslassen darf.
Urwin: Auf einer Konzertbühne kann sich die Stimmung innerhalb von zwei Sekunden fundamental drehen. Du schaltest auf einen Autopilot-Modus und realisierst sofort, dass es jetzt um alles geht. Du warst zehn Stunden im Bus, um nun 40 Minuten lang zu überzeugen. Da muss einfach alles sitzen.
Jones: Ein Gig ist wie eine Meditation. Ich bin dort für einen kurzen Moment nicht im Multitasking-Modus, sondern voll auf das Jetzt konzentriert. Will einfach die beste Show abliefern und gehe voll darin auf. Ein schlechter Tag ist immer möglich, aber die Leute wollen das Beste von dir sehen und das allein motiviert sehr.
Urwin: Auf Tour wird man schnell müde, es ist sehr auslaugend, aber sobald die Menschen da sind und du mit Überzeugung deine Songs spielst, ist alles okay. Die Müdigkeit ist wie verschwunden und du funktionierst.

Employed To Serve, also "angestellt, um zu dienen“, ist ja ein interessanter auch per se schon gesellschaftskritischer Bandname. Welche Bedeutung hat er für euch?
Urwin:
Wir waren beim Namen eher von Grindcore-Bands wie Agoraphobic Nosebleed inspiriert. Im Endeffekt kommt der Name aus der Tatsache, dass man den Job, in dem man sich befindet hasst. Ihn aber trotzdem machen muss, weil sich die Fixkosten nicht in Luft auflösen. Man muss sein Geld verdienen, um zu überleben und dafür oft etwas machen, was einem keinen Spaß macht.
Jones: Es geht auch darum, wie dir die Realität oft deine Ambitionen verbaut, weil sie dir keinen Raum lässt. Sobald ich mich in der Band so fühlen würde wie es der Name aussagt, müsste ich augenblicklich aufhören.

Eure Songs sind immer wieder Aufnahmen des jeweiligen Zeitgeistes. Seid ihr mit euren alten Songs aus heutiger Sicht noch immer zufrieden? Könnt ihr euch damit identifizieren?
Urwin:
Das erste Album kann man natürlich nicht mehr mit den letzten Werken vergleichen, aber der Weg ist schon der richtige. Wir wollten immer verschiedene Arten des Songwritings ausprobieren. Unser Debütalbum erinnert noch mehr an Mathcore, weil wir stark von Botch und den frühen Norma Jean beeinflusst waren. Wir haben uns dort ausprobiert und sind dann mehr in die Slipknot-, Deftones- und Fear Factory-Schiene gegangen. Wir wollen immer aggressive und harte Musik schreiben, aber auch eingängigere Refrains. Auf dem zweiten Werk „The Warmth Of A Dying Sun“, haben wir dann die Refrains ein bisschen angepasst und das ist die Formel, die wir weitergezogen haben. Wir lieben Riffs, sie sind der Kern unserer Nummern.
Jones: Unsere Entwicklung macht für uns musikalisch total Sinn, weil sich unsere Geschmäcker in diese Richtung entwickelt haben. Es gibt nur wenige Bands, die sich überhaupt nicht verändern und dazu wollen wir auch nicht zählen. Am Ende des Tages geht es darum, dass wir unsere Passion in der Musik hören und spüren.
Urwin: Wir waren früher noch chaotischer und wilder, das haben wir etwas eingebüßt. Aber auch deshalb, weil wir es so wollten. Mit „Eternal Forward Motion“ haben wir uns deutlich von der Vergangenheit emanzipiert und den Weg zur Gegenwart gefunden.
Jones: Wenn die Leute uns vom Anfang an verfolgen, macht das schon Sinn. Fängt man erst mit dem dritten Album an und geht zurück zum ersten, dann wird man sich vielleicht etwas wundern. (lacht)
Urwin: Als alter Pantera-Fan habe ich mir „Far Beyond Driven“ zum Vorbild genommen. Es ist eines der härtesten Alben der Welt, hat aber gleichzeitig sehr viele eingängige Momente. Pantera hat einfach den besten Groove, der uns sicherlich inspiriert. Am Besten ist es, wenn sich die Songs in den Köpfen festsetzen, aber trotzdem so richtig durchballern.

Es ist euch also auch wichtig, nicht zu kompliziert zu klingen. Bands wie Dillinger Escape Plan oder The Chariot wären euch als Vorbilder zu abgedreht?
Urwin:
Wir brauchen schon ein grooviges Element in den Songs. Wir haben in manchen Songs ähnliche Strukturen wie Dillinger, aber am Ende des Tages sind unsere Instrumente anders gestimmt und wir rücken nicht ins komplett Abgedrehte vor. (lacht)
Jones: Sie haben die Musik gemacht, die muss man nicht kopieren und kann man auch nicht verbessern. Sie gehörten immer zu unseren Helden, aber so gut wie sie kann man nicht werden, also macht es keinen Sinn, ihnen nachzueifern. Man kann sich aber sehr wohl inspirieren lassen und gewisse Elemente in den eigenen Sound aufnehmen.

Das Schöne an der Kunst im Allgemeinen und der Musik im Speziellen ist auch, dass wir im Gegensatz zum Sport keine Ergebnisse haben und es per se kein gut oder schlecht im objektiven Sinne gibt. Es ist aber auch nicht mehr leicht, etwas Neues in die Musik zu bringen.
Jones:
Das ist so gut wie unmöglich und darauf sollte man sich auch nicht allzu sehr versteifen. Die besten Bücher berufen sich auch auf Originale aus der Vergangenheit, schaffen es aber trotzdem, einen eigenen Touch zu vermitteln. Sobald man etwas erzwingen will, geht die Lockerheit verloren und man verliert den Fokus. Deshalb ist es wichtig, dass man die Dinge möglichst laufen lässt.
Urwin: Ich bin mit den Roadrunner-Records-Alben der 90er-Jahre großgeworden und habe mich sehr stark mit frühen Slipknot, Machine Head oder eben Fear Factory identifiziert. Ich will jetzt nicht deren Riffs nachspielen, aber wir möchten den Leuten mit unserer Band ein Gefühl dieser Zeit geben, weil meiner Ansicht nach dort sehr viel Kompromisslosigkeit und Individualität herrschte. Die heute 30-Jährigen werden wahrscheinlich nicht so viel mit den alten Machine Head anfangen, aber wir haben das Gefühl, dass dieser Sound von damals heute fehlt.
Jones: Auch 80er-Kultbands wie Black Flag oder Minor Threat waren mit ihrem Sound extrem prägend. Ein Eintrittstor für uns in die Welt der Musik.

Wenn man sich einmal in die Geschichte der Musikhistorie gräbt, dann wird man nie mehr fertig...
Urwin:
Ist das nicht genial? Mit dem Internet findest du sowieso alles, was es jemals gab. Das war damals ja noch unmöglich.
Jones: Ich habe einen großen Bruder und seit ich 16 bin habe ich immer genau darauf geachtet, was er hörte und in welches Rabbit Hole er dann wieder fiel. So habe ich mir sukzessive mein Wissen und mein Fantum erobert.

Slipknot klingen immer wie Slipknot, haben ihren Stil über die Jahre aber mehrmals entscheidend verändert oder adaptiert. Ist das für Employed To Serve auch so vorstellbar?
Urwin:
Ich glaube zwar nicht, dass wir jemals so viel Gesang und Melodie im Gesang drinnen haben wie Corey Taylor, aber es hat auch keinen Sinn, sich zu wiederholen und dasselbe Album immer und immer wieder zu wiederholen. Änderungen sind auf jeden Fall notwendig und auch erwünscht.

Ihr steckt extrem viel Zeit und Energie in eure Band. Was macht ihr eigentlich sonst, oder setzt ihr alles auf eine Karte?
Jones:
Ich bin Labelmanagerin und kann diese Arbeit sehr gemütlich auch auf Tour machen. Wir sitzen die meiste Zeit in einem Bus oder backstage herum, da kann ich gut Mails bearbeiten und mich um das Geschäftliche kümmern.
Urwin: Ich bin an zwei Tagen in der Woche Gärtner und arbeite viel mit anderen Bands zusammen. Ich mag diese Abwechslung, weil ich gerne auch etwas ganz anderes tue.
Jones: Ich weiß nicht, ob ich im normalen Leben eine gute Vollzeitkraft wäre, so ist das mit der Band perfekt für mich. Ich mag die Abwechslung und hätte bei einem 40-Stunden-Job das Gefühl, dass mir im Leben etwas fehlt. Ich mache sonst für andere Bands die Rider und kümmere mich um deren Touren. Das gefällt mir gut, weil mir das Organisatorische liegt.
Urwin: Neurosis haben einmal ein beachtliches Interview gegeben. Sie waren am Scheideweg zu einer Fill-Time-Band zu werden, haben sich aber dagegen entschieden. Einerseits, weil es so viele affektierte andere Bands gab, die sie nicht mochten. Andererseits, weil ihnen dadurch die Leichtigkeit und Ungezwungenheit verloren gegangen wäre. Das kann ich alles sehr gut nachvollziehen.

Live im Gasometer
Employed To Serve sind als Gast von Gojira und mit Alien Weaponry diesen Freitag, 29. Juli, live im Wiener Gasometer zu sehen. Unter www.oeticket.com gibt es noch Karten für das Metal-Sommer-Highlight des Jahres. Diese Show sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

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