Software lernt dazu

Assistent zur Früherkennung von Schlaganfall

Oberösterreich
25.07.2022 17:00

Mehr als 140.000 Menschen nutzen die digitale Gesundheitsakte Vivellio. Nun tüfteln die Linzer und das Software-Competence-Center Hagenberg an einer Lösung, die die Vorsorge erleichtert.

„Ich bin von einem Brand zum nächsten gelaufen“ - so fasst Fabian Lichtenstein die letzten zwei Jahre zusammen. Obwohl der Eferdinger Geschäftsführer und Mitgründer der digitalen Gesundheitsakte Vivellio ist und diese schon mehr als 140.000 Nutzer zählt, zollte die Firma den coronabedingten Einschränkungen Tribut. „Kliniken und Ärztezentren waren durch die Pandemie so sehr gefordert, dass wir unsere Pläne nur in Mini-Schritten fortsetzen konnten“, sagt Lichtenstein.

Befunde, Medikamente, Impfungen - all das kann in Vivellio abgespeichert und auch mit dem Arzt geteilt werden. „Das erleichtert die Abläufe und verbessert einen Arztbesuch. Außerdem sortiert unsere Software die Informationen nach Relevanz für das jeweilige Fachgebiet“, sagt Lichtenstein, der den Blick nach vorne richtet. Die Software-Entwickler der blockhealth GmbH, die hinter Vivellio steht, basteln ergänzend zur App auch an einer Web-Lösung.

Parallel dazu tüfteln die Linzer mit dem Software-Competence-Center Hagenberg an einer Technologie, die aufgrund der eingegebenen Daten die Gefahr von Blutgerinnungsstörungen, wie Lungenembolie oder Schlaganfall, aufzeigt. „Diese Früherkennung wollen wir später auch auf andere Krankheiten ausdehnen“, so Lichtenstein. Unterstützung kommt vom Land Oberösterreich und von der Forschungsförderungsgesellschaft.

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