Die Grossauer-Gruppe plant zu ihren bereits 20 Lokalen und Hotels nach der Corona-Pause nun weitere Neueröffnungen.
„Wir haben durch die Pandemie sicher ein Jahr verloren, konnten aber durch Kurzarbeit unsere Mitarbeiter halten und schnell losstarten. Nun gehen wir wieder an Neueröffnungen“, strahlt Michael Grossauer, Spross der gleichnamigen Grazer Gastro-Familie, die mittlerweile bereits 20 Betriebe mit knapp 500 Mitarbeitern aufgebaut hat und rund 40 Millionen Euro Umsatz damit macht.
Bald Tapas-Bar in Baden und ein weiteres Fischlokal
Eröffnet wurden jüngst „Winzerkajüten“-Ferienwohnungen in Gamlitz, „fix ist noch die ,Goldkost‘ im Grazer Landhaus, im Herbst möchte ich dann eine Tapas-Bar in Baden/Wien eröffnen, und mir schwebt auch noch ein weiteres Fischlokal vor“, plant Grossauer, der sich insbesondere um die „El Gaucho“-Steaklokale der Gruppe kümmert. Davon gibt es fünf, jenes in Baden/Wien feiert demnächst elftes Jubiläum. „Wir sind auf das Konzept durch die Bekanntschaft mit einem argentinischen Fleischexperten gekommen.“
Ein „El Gaucho“ am Viktualienmarkt
Ein anderer persönlicher Kontakt brachte bereits den Schritt nach Deutschland: Der gebürtige Grazer Arnold Schwarzenegger half Firmengründer Franz Grossauer zu Gastro-Ständen auf dem Münchner Oktoberfest, mittlerweile gibt es ein „El Gaucho“ auf dem berühmten Viktualienmarkt.
Seniorchef Grossauer startete in den 1980er-Jahren mit Schaumrollen und als „Schnitzelkönig“ auf diversen Märkten und baute seither massiv aus. Neben den Steak-Restaurants sind unter anderem das „Schlossberg“ in Graz, zwei Bierhäuser, Fischlokale (Fischwirt im Urmeer, el Pescador), ein Café sowie Hotels bzw. Ferienwohnungen dabei.
Geführt werden sie von den Kindern des Gründers. Je nach Standort setzt man dabei stark auf lokale Lieferanten von Wein, Gebäck usw. Für anderes wie Pasta, Gnocchi oder Suppen wurde für einheitliche Qualität eine Zentralküche in Graz errichtet.
„Suchen bis nach Mexiko weitere Leute“
Die weitere Expansion hängt allerdings auch am Personal. „Wir bieten sogar eine Vier-Tage-Woche und suchen bis nach Mexiko weitere Leute.“














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