Die traurigen Meldungen über gerissene Tiere in Tirol reißen weiterhin nicht ab: Am Wochenende wurden in Osttirol elf getötete und zwei verletzte Schafe aufgefunden. Zumindest 25 weitere Nutztiere gelten derzeit noch als vermisst. Laut Land bestehe „konkreter Wolfsverdacht“.
Im ganzen Land, vor allem auch in Osttirol, wurden heuer bereits zahlreiche Tierrisse durch Wölfe verzeichnet. Am vergangenen Wochenende trieb vermutlich ein solcher Beutegreifer in den Gemeindegebieten von Lavant und Außervillgraten sein Unwesen.
„Konkreter Wolfsverdacht“
„Derzeit ist von elf toten, zwei verletzten und rund 25 vermissten Schafen auszugehen. Aufgrund der Rissbeurteilung besteht konkreter Wolfsverdacht“, berichtete das Land am Montag. Entsprechende Proben wurden genommen und werden nun zur genetischen Untersuchung eingeschickt.
Bär in Thiersee bestätigt
Neuigkeiten gibt es auch hinsichtlich der drei Schafsrissen Ende Juni auf einer Alm in Thiersee (Bezirk Kufstein). „Die genetischen Untersuchungen bestätigten nun einen Bären“, so das Land weiter. Bereits Mitte Juni wurde im Gemeindegebiet von Langkampfen (ebenfalls Bezirk Kufstein) ein Bär von einer Wildkamera fotografiert und anhand eines Schafsrisses genetisch bestätigt. Seit dem Rissereignis in Thiersee seien der Behörde aus diesem Gebiet keine Beobachtungen und Schäden mehr gemeldet worden.














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