160 Babykatzen betreuen „Die Streuner“ pro Jahr - und es werden nicht weniger, weil viele Samtpfoten nicht kastriert sind. Freiwillige Helfer werden dringend gesucht.
Wenn es um Katzen geht, sei vieles im Burgenland aber auch Österreichweit noch im Argen, meint Bianca Heisinger, Obfrau des Vereins „Die Streuner“ im Bezirk Oberpullendorf.
Ungewollte Babys
Nicht nur, dass es für die Stubentiger im Gegensatz zu Hunden keine Chippflicht gebe, auch die Kastrationspflicht werde leider viel zu lasch gehandhabt. Viele Hauskatzen aber auch Streuner würden nicht kastriert. Die Folge: Viele ungewollte Katzenbabys.
An die 160 junge Katzen versorgt der ehrenamtliche Verein jedes Jahr. Hinzu kommen über 200 ausgewachsene Tiere, die eingefangen und kastriert werden. Und dennoch bleibt es ein Kampf gegen Windmühlen. „Die Zahlen werden nicht weniger, egal wie viele wir fangen“, sagt Heisinger.
Keine Kastration trotz Gutschein
Heuer sind es besonders viele. Die Kapazitäten der freiwilligen Tierschützer werden knapp. Dabei gebe es Gutscheine vom Land mit dem Streunerkatzen kostenlos kastriert werden können.
Der Verein unterstütze sogar beim Einfangen mit Lebendfallen. Dennoch würden sich die meisten Menschen einfach nicht zuständig fühlen. Und der Verein, der nur von privaten Spenden lebt, stößt immer mehr an seine Grenzen.
Helfer gesucht
„Eigentlich müsste man auch im Bezirk Mattersburg etwas machen, aber wir kommen in unserem Bezirk kaum nach“, meint die Obfrau. Deswegen ist der Verein auch auf der Suche nach weiteren Mitstreitern, die sich für den Tierschutz einsetzen wollen.













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