Startknopf für die Rivalität! Bei Red Bull scheint die Mauer für die „klare Nummer 1“ im Team zu bröckeln. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Stefan Burgstaller.
Vor der Saison hätten wohl viele auf den Ausbruch einer Stallrivalität bei Ferrari während der Saison gesetzt, Charles Leclerc und Carlos Sainz wurden auf Augenhöhe gesehen. Das Thema ist erst einmal vom Tisch. Dafür scheint überraschenderweise bei Red Bull die Mauer für die „klare Nummer 1“ im Team zu bröckeln - Weltmeister Max Verstappen wurde von Sergio Perez im gestrigen Qualifying gleich doppelt ausgebremst.
Eigentlich hätte er dem Holländer Windschatten geben sollen. Doch Perez startete verzögert in die letzte schnelle Runde. Und schnappte dem Teamkollegen dann ohne eigenen Windschatten (!) auch noch den zweiten Startplatz weg.
„Checo“ hatte das Auto gestartet, obwohl noch nicht nachgetankt war, musste deshalb noch einmal abstellen, erklärte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko später. Ein „Hoppala“ des Mexikaners also. Zufall oder Finte? Denn nach dem Beinahe-Sieg in Barcelona und dem Triumph in Monaco rüttelt er an seiner Helfer-Rolle. Marko lässt die Zügel (noch) locker, erklärte zuletzt in der „Krone“, dass „Checo“ natürlich auch siegen darf. Aus gutem Grund: Er weiß, dass Verstappen von nichts mehr beflügelt wird, als von Konkurrenz ...
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