Sportfördersystem bringt zahlreiche Verbände an Rand des Ruins. ++ Initiative #wirsindsport fordert mehr Förderungsgelder und vor allem gerechtere Verteilung. ++ „Werden gegeneinander aufgehetzt.“
Der Sport schlägt Alarm, weil ihn die Politik nicht hört! Unter diesem Motto haben sich viele Sommersportfachverbände Österreichs zur Initiative #wirsindsport zusammengeschlossen. Und nun - quasi als letzten Ausweg - den Gang an die breite Öffentlichkeit gewählt. Ein Aufschrei, ein teils verzweifelter Hilfeschrei, der da gestern in der Wiener Strandbar Herrmann zu hören war.
Kampf für Sport in Österreich
„Für viele Sportarten ist es eine Minute vor Zwölf“, sagt Robert Fiegl, der Generalsekretär des Golfverbands (ÖGV). Fiegl & Co. kämpfen nicht für ihre spezifische Sportart, „sondern für den Sport in Österreich“. „Wir sitzen alle in einem Boot, wir sind die österreichische Sportfamilie“, meint auch Basketball-Präsident Gerald Martens (ÖBV).
„Aber durch das falsche, unfaire und auch diskriminierende Fördersystem werden die Verbände gegeneinander aufgehetzt.“ Das führe sogar so weit, dass sich Verbände über Erfolge anderer Sportarten gar nicht mehr freuen können. „Weil das bedeuten könnte, dass man selbst in Zukunft weniger Geld bekommt und der andere dafür mehr.“
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