26.05.2022 17:00 |

Badeplatz blockiert

Ärger über Absperrung und Verbote am Faaker See

Die Sandbank im Gebiet der Wourunitzaeinmündung im Kärntner Faaker See gilt mittlerweile bei Einheimischen und Urlaubern als beliebter Badeplatz. Doch seit Kurzem ist der Bereich mit Absperrbändern und Verbotsschildern abgetrennt. 

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Mehrere Schilder weisen darauf hin, dass das Betreten der Sandbank verboten ist. Einzig ein kleiner Bereich, der mit dem Schild „Steilufer“ gekennzeichnet und ungeeignet für Kinder und Nichtschwimmer ist, ist zugänglich. „Will man hier wirklich die Menschen verscheuchen?“, fragt sich ein Badegast in einem Schreiben an die „Krone“.

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Die Naturschutzbehörde hat für diesen Bereich strenge Auflagen erlassen. Diese mussten vom Eigentümer - der Gutsverwaltung Landskron - umgesetzt werden.

Johannes Hassler, Amtsleiter der Gemeinde Finkenstein

Die Maßnahmen sollen vor allem den Fisch- und Froschlaich bei der Sandbank schützen. Kritiker fragen sich allerdings, ob diese Maßnahmen überhaupt sinnvoll seien, da durch Niederschläge und Unwetter regelmäßig Schotter von der Wourunitzaeinmündung in den Faaker See eingeschwemmt werde.

Tödlicher Badeunfall vor vier Jahren
Die Kennzeichnung des Steilufers geht auf einen tödlichen Badeunfall aus dem Jahr 2018 zurück. Damals kam ein Bub in diesem Bereich ums Leben (die „Krone“ berichtete). Das einströmende kalte Wasser des Wourunitzabaches kann für Kinder oder nicht geübte Schwimmer zu einer Gefahr werden. Auch der entstehende Sog ist nicht zu unterschätzen.

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