Neben Geldstrafen

Fußball: Zuschauer-Verbot für Senegal und Nigeria

Fußball International
02.05.2022 13:47

Mit hohen Geldstrafen und einem Zuschauer-Ausschluss für den Senegal und Nigeria hat der Fußball-Weltverband (FIFA) auf die Zwischenfälle bei den WM-Qualifikationsspielen im März reagiert. WM-Teilnehmer Senegal muss wegen der Vorfälle bei der Partie gegen Ägypten 175.000 Schweizer Franken (knapp 171.100 Euro) zahlen und das nächste Länderspiel vor leeren Rängen austragen. Dies teilte die FIFA am Montag in einer Übersicht der aktuellen Sanktionen mit.

Beim Spiel am 29. März in Dakar hatte sich Gastgeber Senegal durch ein 3:1 im Elfmeterschießen für die WM-Endrunde in Katar qualifiziert. Danach erhob Ägypten u.a. Rassismusvorwürfe gegen Fans des Senegal. Auf den Tribünen seien Schmähplakate speziell gegen Starstürmer Mohamed Salah zu sehen gewesen. Auch die Busse von Ägyptens Delegation seien angegriffen worden. Salah schoss im Elferschießen über das Tor, wurde dabei aber von Laserpointern gestört, wie auf TV-Aufnahmen zu sehen war.

Sitzbänke zerstört
Nigerias Verband wurde mit einer Strafe von 150.000 Franken (rund 146.600 Euro) belegt und muss sein nächstes Länderspiel ebenfalls ohne Zuschauer absolvieren. Nach dem 1:1 im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Ghana war es zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Wütende Fans hatten das Spielfeld des Stadions in Nigerias Hauptstadt Abuja gestürmt. Die Randalierer warfen Gegenstände auf das Spielfeld, zerstörten Sitzbänke und zerrissen Tornetze sowie Werbebanner.

Ghana mit St. Paulis Daniel-Kofi Kyereh fährt aufgrund der Auswärtstorregel zur WM nach Katar (21. November bis 18. Dezember). Die Super Eagles sind dagegen erstmals seit 2006 nicht dabei.

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(Bild: KMM)



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