„Mit uns ist nicht zu spaßen“, warnt Bayerns Torhüter Manuel Neuer vor dem heutigen Rückspiel im Viertelfinale der Champions League. Die Münchner haben dabei einen 0:1-Rückstand gegen Villarreal aufzuholen. „Wir sind froh, dass wir das Hinspiel nur mit 0:1 verloren haben. Das ist die beste Niederlage, die uns passieren konnte“, will der Kapitän dem geringen aufzuholenden Rückstand etwas Positives abgewinnen.
Dabei zeigt ein Blick in die Historie der Bayern in der Königsklasse, dass Niederlagen in Hinspielen der K.-o.-Runde überhaupt nicht nach ihrem Geschmack sind. Sechsmal kam zuletzt nach einer Pleite im ersten Spiel das Aus. 2014 gegen Real Madrid, 2015 gegen Barcelona und 2016 gegen Atlético Madrid war jeweils im Halbfinale Endstation. Im Viertelfinale 2017 und im Semifinale 2018 war es erneut zweimal Real, das die Bayern nach Hause schickte. 2021 stoppte Paris Saint-Germain die Münchner im Viertelfinale.
Auffallend: Gleich fünfmal waren es Mannschaften aus Spanien, die für den FC Bayern München zum Stolperstein wurden. Marcel Sabitzer, der nach seinem 30-minütigen Bundesliga-Einsatz beim 1:0-Sieg gegen Augsburg von Nagelsmann noch mit einem Sonderlob bedacht wurde, wird keinen Platz in der Startelf finden: „In solchen Spielen ist es wichtig, auf Spieler zu setzen, die mehr Bayern-Identität haben, weil sie schon länger da sind.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.