Sa, 22. September 2018

Miese Beteiligung

28.05.2011 11:29

"Schwarze" Studenten liegen bei ÖH-Wahl vorne

Das wichtigste Wahlziel haben sie alle nicht erreicht: Die Beteiligung an der ÖH-Wahl sank in Oberösterreich erneut - auf nunmehr 29,7 Prozent (2009: 31,5). Die meisten Stimmen entfielen auf die VP-nahe AG (28,1 Prozent), dahinter landeten der rote VSStÖ und mit knappem Abstand die unabhängige ÖSU. Die drei Großparteien verloren dennoch jeweils einige Prozent.

Die GRAS (Grüne und Alternative Studenten) haben sich am stärksten (von 8,6 auf 12,1%) verbessert und bekamen zwei Mandate. Auch die Spaßfraktion NO MA’AM steigerte sich von 8,2 auf 11,1 Prozent und eroberte zwei Mandate. Der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) bekam 4,4 Prozent der Stimmen (2009: 1,7%), aber kein Mandat.

AG mit fünf Mandaten an der Spitze
Wie schon bei der letzten Wahl landete die AG ganz vorne und hält nun fünf Mandate. Dennoch gilt als sehr wahrscheinlich, dass sich VSStÖ (21,5 Prozent), ÖSU (21,3 Prozent) und GRAS bei Koalitions-Verhandlungen wieder einig werden, auch für die nächsten zwei Jahre zu dritt den ÖH-Vorsitz in Linz zu übernehmen. AG-Chef Rupert Wallinger fordert indessen faire Verhandlungen: "Als Wahlsieger darf die AG nicht wie vor zwei Jahren ausgeschlossen werden."

In die Bundesvertretung der ÖH werden aus Linz vier Mandatare nach Wien entsandt: zwei von der AG und jeweils einer von VSStÖ und ÖSU. Die Anzahl hat sich gegenüber der letzten Wahl um ein Mandat erhöht.

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