10.03.2022 19:30 |

Neuzugang im Zoo

Gepardin Jala lebt sich in ihrem neuen Zuhause ein

Entspannt gähnt Gepardin Jala und genießt sichtlich die Sonne: Anfang Februar zog die Raubkatze in ihr Gehege im Zoo Salzburg. Geboren wurde sie im Juni 2019 in einem deutschen Zoo. Noch muss sich Jala an ihr neues Zuhause gewöhnen: Besucher werden sie erst zu Ostern sehen.

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Kuratorin Lisa Sernow erinnert sich an die Momente, als Jala Anfang Februar im Salzburger Zoo ankam: „Erst verhielt sie sich zurückhaltend und musterte uns aus der Sicherheit ihrer Transportbox. Wir haben sie dann in Ruhe gelassen und nach wenigen Minuten hat sie bereits eine der Außenanlagen erkundet und die neuen Gerüche aufgenommen.“ Noch muss sich Jala an ihre neue Umgebung gewöhnen. Aber: „Für Besucher wird Jala in etwa vier bis fünf Wochen, also um Ostern herum, zu sehen sein“, berichtet Geschäftsführerin Sabine Grebner.

Zoo hofft auf Geparden-Nachwuchs

Geboren wurde Jala zusammen mit fünf männlichen Wurfgeschwistern am 23. Juni 2019 in Deutschland im Kronberger Opel-Zoo. Für ihre Mutter Jamari war es der erste Nachwuchs und für den Opel-Zoo bildete das Sextett die erste Nachzucht der auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion als gefährdet gelisteten afrikanischen Katzenart. In freier Wildbahn leben nur noch rund 7000 ausgewachsene Exemplare der weltweit als schnellstes Landsäugetier geltenden Raubkatze. Deshalb ist die Zucht dieser eleganten, zur Unterart der Kleinkatzen zählenden Tiere in Zoos ungemein wichtig. Doch leider ist dies kein einfaches Unterfangen. „Tatsächlich ist die Zucht von Geparden schwierig“, weiß Sabine Grebner. „In Salzburg hatten wir 2018 zum letzten Mal Nachwuchs bei den Geparden. In dem Jahr brachte unsere Aeris vier gesunde Jungtiere zur Welt. Neben ihr ruhen unsere Hoffnungen nun auch auf Jala.“

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