Fr, 21. September 2018

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25.05.2011 15:27

Sexaffäre um ManU-Saubermann Ryan Giggs

Er ist bereits jetzt eine lebende Legende bei Manchester United: Ryan Giggs, seit 21 Jahren beim Verein und mit über 600 Pflichtspielen alleiniger Rekordträger in dieser Kategorie. Zudem gilt der Waliser als fairer Sportsmann, der privat ein absolutes Saubermann-Image pflegte. Dieses bekommt aber nun deutliche Kratzer - ist der 37-Jährige doch in eine Sexaffäre mit einem Big-Brother-Sternchen verwickelt...

Diese Geschichte versteht nur, wer sie von Anfang an erzählt bekommt. Im Kern geht es um eine sexuelle Beziehung, die ein verheirateter Fußballstar eines sehr prominenten Klubs aus der englischen Premier League mit einem Big-Brother-Sternchen sechs Monate lang hatte. Der nicht genannte Fußballer, besorgt um seinen Ruf als treuer Ehemann und Vater zweier Kinder, ließ für gutes Anwaltsgeld eine "super injunction" erwirken.

Knebelverfügung soll Privatleben schützen
Dabei handelt es sich um eine Art Knebelverfügung, die es unter Androhung harter Strafen (inklusive Gefängnis) untersagt, dass irgendein Sterbenswörtchen über den Promi und sein Privatleben ans Licht der Öffentlichkeit gerät. Pech war, dass sehr rasch die Dame im Zentrum der Story, Imogen Thomas (28), als Name auftauchte. Sie wurde als das Flittchen vom Dienst abgestempelt, während der Mann, mit dem sie die Affäre hatte, ungenannt bleiben durfte. Die Medien stellten sich auf die Seite der Frau: Solche Ungleichheit sei ein Privileg für Superreiche, die "Privatleben" reklamieren, aber eigentlich nur ihre Affären auszutoben wünschen.

Ende letzter Woche verschärfte sich die Lage. Ein Journalist, frustriert über den Maulkorberlass, twitterte anonym den Namen von Ryan Giggs (Manchester United) in Verbindung mit der Affäre. Der Waliser leitete rechtliche Schritte gegen die Internet-Plattform ein.

Hohe Wellen in der Politik geschlagen
Doch der Name war draußen und verbreitete sich. Die Glasgower Sonntagszeitung "Sunday Herald" zeigte Giggs sogar auf Seite eins. Über den Augen war ein schwarzer Balken. Darunter stand: "Jeder weiß, dass dieser Fußballer mit Hilfe der Gerichte eine Sexaffäre geheim hält, aber wir dürfen es ihnen nicht sagen." Danach ging der Fall in die Politik. Montag sagte der Abgeordnete John Hemming im Unterhaus: "75.000 Leute haben Ryan Giggs per Twitter genannt, es ist nicht praktikabel, sie einzusperren."

Auch Premierminister David Cameron schaltete sich ein und meinte: "Es ist untragbar, wenn Zeitungen Dinge nicht drucken dürfen, über die jeder spricht." Die Fans halten trotzdem zu Ryan – so wie Trainer Sir Alex Ferguson. Giggs ist für das Finale der Champions League Samstag in London gegen Barcelona gesetzt.

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