3:0 war die SV Ried gegen die WSG Tirol bereits vorne gelegen und doch hat man bis zum Schlusspfiff zittern müssen - wegen eines irren Endspurts der Tiroler, die noch auf 2:3 herangekommen sind! Was man im Lager von Siegern und Besiegten nach dem Schlusspfiff zu sagen hatte, das können Sie HIER nachlesen!
Thomas Silberberger (WSG-Tirol-Trainer): „Aufgrund der ersten Hälfte war es ein verdienter Sieg der Rieder, auch wenn es noch einmal eng geworden ist. Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte verloren, aber in der zweiten Hälfte Charakter bewiesen. In der Pause hat es eine deftige Ansprache gegeben, es ist ein Flipchart durch die Kabine geflogen. In der ersten Hälfte ist bei uns sehr viel falsch gelaufen, vor allem bei den Gegentoren. Wir hatten nicht die Intensität der Rieder. Der Rieder Dreifachtausch hat ihre Struktur verändert, da hat man gesehen, dass sie sich auf der sicheren Straße fühlen. Wir können viel nachtrauern, aber letztlich war es ein verdienter Sieg der Rieder. Wir brauchen keine Ausreden suchen, wir waren nicht bereit für das Meister-Play-off, aber die Qualifikationsgruppe hat es auch in sich.“
Robert Ibertsberger (Ried-Trainer): „Ich freue mich über den Sieg, aber nicht über die Gegentore. Wir müssen extrem froh sein, dass wir die drei Punkte bei uns behalten haben. Aufgrund unserer Chancen hätten wir mehr als drei Tore machen müssen. Wir müssen uns ankreiden, dass es noch einmal spannend geworden ist. Bei unserem Dreifachtausch wurde mir signalisiert, dass die Spieler müde sind, dann muss man wechseln. Unsere Offensivspieler haben in der ersten Hälfte sehr viel gearbeitet. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir zu viele Ballverluste haben und dadurch zu viel laufen müssen. Die ersten drei Tore entstanden aus Kontern, das war unser Plan. Wir wussten, wenn WSG Ballverluste hat, geben sie uns Räume, das haben wir ausgenützt. Am Schluss hat WSG alles nach vorne geworfen, da war für uns auch etwas Glück dabei. Wir haben jetzt eine super Ausgangsposition für die nächsten zwei Spiele, aber wir werden keine Rechnungen anstellen, wie viele Punkte reichen könnten. Nenes Leistung war schwer okay, aber er kann noch mehr zeigen, wenn er besser weiß, wie er in unser System passt.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.