Spendenaufruf

Initiative will Retro-Kino Bellaria retten

Eine Initiative um Wiener Geschäftsleute will das Retro-Kino retten und startet einen Spendenaufruf. Kann das klappen?

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Seit mehr als zwei Jahren ist das „Bellaria“ hinter dem Volkstheater - eines der ältesten Kinos der Stadt - geschlossen. Und das ist nicht der Pandemie geschuldet. Bevor im Filmhaus mit Retro-Charme wieder Klassiker und Blockbuster über die Leinwand flimmern, müsste es einen umfassenden Schallschutz erhalten. Ein derart großer Umbau im denkmalgeschützen Ensemble ist jedoch teuer.

Eine Initiative rund um die Betreiber des Votiv-Kinos (Michael Stejskal, Sarah Stross) und des Café Liebing in der Burggasse (Moritz Baier, Daniel Botros) möchten die Wiederbelegung dennoch versuchen. Ihre Idee: Neben dem klassischen Kinobetrieb ein gemütliches Lokal, das über die Spielzeiten hinaus geöffnet hat. Für Stammgäste, junge Filmenthusiasten und Kulinarik-Begeisterte gleichermaßen.

95.000-Euro-Marke angepeilt
Alleine: Das Geld fehlt. Daher starten die Initiatoren mit 22. Februar eine Crowdfundig-Kampagne. Das heißt: Über eine Vielzahl vom Kleinspendern soll im Idealfall 95.000 Euro hereinkommen. Eine stolze Summe. Die Spender sollen im Gegenzug ihre Namen auf Stühlen oder der Leinwand lesen können oder andere Vergünstigungen erhalten.

Laut Doris Hochrieser vom Luna Filmverleih wollen bereits mehrere Prominente das Projekt finanziell unterstützen: U.a. Josef Hader, Waltraut Haas, Brigitte Bierlein, Thomas Stipsits, Chris Lohner oder die Schauspielerin Verena Altenberger. Wir bleiben am Ball.

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