12.01.2005 14:03 |

Online-Service

Familienbeihilfe gibts ab sofort per Mausklick

Einen wichtigen Schritt hin zu mehr Bürgernähe und Bürokratieabbau präsentierte am Mittwoch Familienstaatssekretärin Ursula Haubner. Durch das Projekt "online-Familienbeihilfe" ist seit 10. Jänner 2005 der Weg zum Finanzamt für den Antrag auf Familienbeihilfe nicht mehr nötig. "Besonders für Familien in den ländlichen Regionen bedeutet das eine wesentliche Verkürzung der meist weiten Wege zum Finanzamt", so Haubner.
Derzeit beziehen rund 1,1 Miollionen Anspruchsberechtigtefür rund 1,8 Miollionen Kinder die Familienbeihilfe. Um inZukunft die einfache, rasche und unkomplizierte Abwicklung zuermöglichen, kann der Antrag jetzt elektronisch überFINANZOnline dem Finanzamt übermittelt werden. Damit istkünftig kein großer Aufwand mehr notwendig und derWeg zwischen Verwaltung und den Bürgern wird verkürztund vereinfacht.
 
Europäischer Spitzenplatz fürÖsterreich
Im EU-Ranking ist Österreich auf Platz 1 inEuropa bei der Entwicklung von E-Government Angeboten. Rund 55Prozent der Internetbenutzer und 74 Prozent der Unternehmen inÖsterreich nutzen bereits die bestehenden Angebote. "Nachder erfolgreichen Umsetzung der E-Government-Plattform ist auchder online-Antrag auf Familienbeihilfe ein weiterer Schritt inRichtung Bürokratie- und Verwaltungsabbau. Je nach Entwicklungder Geburtenrate, werden davon in Zukunft rund 75.000 bis 80.000Erstantragssteller pro Jahr profitieren.", so Haubner abschließend.
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